Viele Kommandos und fünf Tore beim BVB II-Test gegen Cappenberg

Fußball

Erster Test auf der Glückauf-Arena in Brambauer nach coronabedingter Pause. Zu Gast war GS Cappenberg bei der Reserve des BV Brambauer. Mit dabei: Eine emotionale Szene vor Spielbeginn und vier Tore.

Brambauer

, 27.07.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Brambauers hochgerückter A-Jugendlicher Lukas Rohpeter (2.v.r.), hier im Laufduell mit GSC-Akteur Bastian Tobinski (r.) erzielte das 1:1 für Brambauer kurz vor der Pause.

Brambauers hochgerückter A-Jugendlicher Lukas Rohpeter (2.v.r.), hier im Laufduell mit GSC-Akteur Bastian Tobinski (r.) erzielte das 1:1 für Brambauer kurz vor der Pause. © Warnecke

Mit einer Gedenkminute für den vor fast genau einem Jahr verstorbenen BVB-Betreuer Uwe Heimsoth, der guten Seele des Vereins, begann das Testspiel BV Brambauer gegen GS Cappenberg.

Danach hatten die Spieler umso mehr Redebedarf. Laute Kommandos von der Seitenlinie und auf dem Feld gab es auf beiden Seiten. Verständlich, nach den ersten Trainingseinheiten mit vielen neuen Spielern auf beiden Seiten.

Cappenberg spritziger und aggressiver

Die Gäste aus Cappenberg hatten die erste gute Gelegenheit. Julis Becker schoss nach zehn Minuten knapp am Gehäuse von BVB-Keeper Phil Elies vorbei. Robin Selbstaedt traf wenig später nur den Pfosten (16.).

Cappenberg wirkte in der Anfangsphase spritziger und aggressiver. Nach der Trinkpause (26.) schien Brambauer das Heft in die Hand zu nehmen, doch Cappenberg setzte den ersten Treffer. GSC-Stürmer Marcus Goletz köpfte, nach Ecke von Maximilian Stasch, zur Führung ein – 0:1 (30.).

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Der aus der A-Jugend hochgerückte Lukas Rohpeter, schlich sich kurz vor der Pause von der rechten Abwehrseite mit nach vorne und traf nach Vorarbeit von Andreas Lieder zum Ausgleich kurz vor der Pause – 1:1 (43.).

Cappenberg wechselte nach der Pause im Sturm, brachte den frischen Tim Jesella sowie später Jonas Osterkemper und Luis Heckenkamp. Bei Brambauer kam mit Jan Trittel ein neuer Keeper und später Spielertrainer Patrick Botta.

„Es war kein einseitiges Spiel“

Cappenberg wurde jetzt zielstrebig. Julian Helmus zirkelte den Ball, nach einem Querschläger von Rohpeter, nur knapp neben das BVB-Tor (48). Auf der Gegenseite prüfte Oldie Dennis Stolzenhoff Bendix Wagner mit einem Knaller im kurzen Ecke (52.)

Nach gut einer Stunde brachte Maxi Stasch den GSC auf die Siegertraße. Als Luis Heckenkamp noch allein vor Trittel scheiterte, setzte Jesella nach und bediente Stasch, der trocken aus 15 Metern zum 1:2 (62.) traf. Jesella (78.) und Heckenkamp (81.) schraubten das Ergebnis noch auf 4:1 für die Grün-Schwarzen.

„Wir haben das Spiel selber gut in der Hand gehabt. Es war kein einseitiges Spiel, wie es das Ergebnis eigentlich aussagt. Man hat bei uns gemerkt, dass irgendwann die Kraft nachgelassen hat. Es gab dann kleinere Stockfehler und mangelnde Absprache“, so Brambauers Coach Patrick Botta.

Noch viel Arbeit für den GSC

„Fürs erste Spiel war es gut, auch vom Ergebnis. Aber das ist nach zwei Trainingseinheiten zweitrangig. Die erste Halbzeit war etwas wild, in Halbzeit zwei haben wir es gut gemacht und auch die Tore schön herausgespielt. Es ist noch viel Arbeit für uns, gerade in der Defensive. In der Offensive sind wir gut aufgestellt“, war GSC-Trainer Pascal Harder positiv gestimmt.

Testspiel

BV Brambauer II - GS Cappenberg

BVB: Elies (46. Trittel) - Schmidt, Stolzenhoff, Lieder, Rohpeter, Linz, Riepert, Schawaller, P. Botta

GSC: Wagner - Recknagel, Lohölter, Helmus (53. Osterkemper), Goletz (46. Jesella), Becker, Stasch, Zentgraf, Selbstaedt (54. Heckenkamp), Messner, Tobinski

Tore: 0:1 Goletz (30.), 1:1 Rohpeter (42.), 1:2 Stasch (63.), 1:3 Jesella (78.), 1:4 Heckenkamp (81.)

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