24 Teams müssen sich bald einen Platz teilen: „Wir haben da ein Einbahnstraßensystem“

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Gleich 24 Teams muss ein Lüner Fußballverein demnächst auf einem Platz unter bekommen. In Corona-Zeiten kein leichtes Unterfangen. Der Verein erklärt die Pläne für die kommende Saison.

Wethmar, Lünen

, 15.07.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

In der vergangenen Woche haben auch die überkreislichen Jugendmannschaften im Fußball ihre Staffeleinteilung erhalten. Der TuS Westfalia Wethmar sticht dabei besonders heraus, denn er ist der einzige Lüner Klub, der überhaupt in der Bezirks- und Landesliga Teams stellt und dabei gleich in vier Altersklassen.

Der A-, B-, C- und D-Jugend. Was auf die Mannschaften zukommt, wie gut die Chancen in den jeweiligen Staffel stehen und welche Ziele es zu verfolgen gibt, zeigt die Übersicht.

A-Jugend

Die A-Jugend bleibt in der kommenden Saison in der Bezirksliga und wird der Staffel 4 zugeteilt. Als machbar stuft Daniel Nowak, stellvertretender Jugendleiter, die dazugehörigen Gegner ein. „Mit einem neuen Trainer wird sich die Mannschaft da gut anstellen.“ Er schätzt die Chancen so ein, dass das A-Jugend-Team aller Wahrscheinlichkeit nach im oberen Mittelfeld mitspielen kann.

B-Jugend
Neue Liga, neue Herausforderung und neue Gegner: Das alles kommt in der kommenden Saison auf die B-Jugend zu, die von der Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen ist. Trainer Nowak habe sich die Staffeleinteilung so gewünscht und ist zufrieden.

„Wir spielen sowieso lieber in der zweiten anstatt in der ersten Staffel“, erklärt er. Auch die Anfahrtswege für die Spiele halten sich somit gering, nur einmal geht es für die B-Jugend nach Siegen. Obwohl das Team nicht mehr in der altbekannten Liga spielt, sind dem Trainer und seiner Mannschaft einige der neuen Gegner bereits bekannt.

„Der Jahrgang 2004/2005 hat schon vereinzelt gegen sie gespielt und das hilft uns natürlich in der Planung weiter.“ Als Ziel peilt Nowak ganz klar den Klassenerhalt an.

C-Jugend

Bei der C-Jugend bleibt von der Liga her alles wie immer. Bezirksliga, Staffel 4 steht auf dem Plan. Da das Team die abgebrochene Saison auf dem letzten Platz beendet hatte, soll nun aber der Klassenerhalt Priorität haben. „Man muss gucken wie sich das Team entwickelt“, merkt Nowak an.

Denn es gebe in der Mannschaft einige neue Gesichter, da Spieler in die B-Jugend hochgegangen sind. Doch in der Staffel 4 spielen gleich vier Teams mit der zweiten Mannschaft. „Das könnte uns körperliche Vorteile bringen“, so Nowak.


D-Jugend

Ein richtiges Brett vor der Brust hat die D-Jugend in der Bezirksliga mit der Staffel 5, findet Nowak. „Da sind mit dem Hombrucher SV, Eintracht Dortmund und Brünninghausen schon ein paar starke Teams dabei.“

Hinzu kommt, dass die Mannschaft aufgestiegen und somit auch das Niveau der Gegner gestiegen ist. Doch Nowak zeigt sich trotz der schwierigen Ausgangslage optimistisch. „Da spielt eine gute Mannschaft, die miteinander harmoniert. Und die Möglichkeit, die Klasse zu erhalten, ist vorhanden.“

Das Training

Bisher bereiten sich die Jugendteams einmal in der Woche mit Training auf die kommende Saison vor. Die A-Jugend steigt nach kurzer Pause aufgrund der Ferien am kommenden Montag wieder ein. Die vier Mannschaften haben Glück, denn die Jüngsten Wethmaraner haben noch nicht mit ihren Einheiten angefangen, sodass der Platz ein wenig leerer sein wird.

Bald gilt es aber 24 Teams in der Trainingsplanung zu vereinen. „Wir haben da natürlich unser Hygienekonzept und ein Einbahnstraßensystem, sodass gehende Teams auf der einen Seite den Platz verlassen und die kommende Mannschaft auf der anderen Seite den Rasen betritt“, erklärt Nowak.

Die Spiele

Für die Jugendmannschaften geht es bald wieder in richtige Spiele, wenn auch nur Freundschaftsspiele. Die B-Jugend startet am 26. Juli, die D-Jugend am 30. Juli. Da jedoch der Kontaktsport auf 30 Leute begrenzt ist, und somit nur 15 Spieler pro Team auf den Platz dürfen, muss ein wenig umgeplant werden.

Denn oftmals ist der Kader viel größer als 15 Mann. „Wir werden dann wahrscheinlich zwei Mal am Wochenende spielen lassen, damit jeder eine Chance bekommt“, so Nowak. Auch der Spielbetrieb auf der eigenen Anlage soll so schnell wie möglich anlaufen.

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