Wasserball: 16:11 - Brambauer siegt und feiert Geburtstag

BRAMBAUER Der SV Brambauer hat in seinem letzten Spiel der Wasserball-Bundesliga-Aufstiegsrunde gegen die FS Hannover mit 16:11 gewonnen. Schon zur Halbzeitpause führten die Brambauer mit 10:6. Damit ist Hannover so gut wie sicher direkter Absteiger in die 2. Liga - und Brambauer damit in den Play-Downs.

von Von Bernd Janning

, 14.03.2009, 20:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wasserball: 16:11 - Brambauer siegt und feiert Geburtstag

Startet Brambauer in dieses Spiel so, wie gegen Hannover, muss man Angst um den Vorjahresaufsteiger bekommen. Dieser holte sich zwar beim Anschwimmen den Ball, vergab sofort und lag nach 45 Sekunden hinten. Cedrik Aufdemkamp, nach seiner Knieverletzung wieder dabei, glich aus. Nach verwandeltem Fünfmeter von Jan Biermann lag der SVB mit zwei Toren vor. Doch die Gäste kamen im zweiten Durchgang noch bedrohlich nahe auf 6:7 heran. Beim 13:6, einem wunderbaren Tor von Roman Reek aus der Drehung, schien die Messe gelesen. Das war sie dann auf jeden Fall nach dem 15:9 durch verwandelten Strafwurf von Biermann.  

„Ich bin sehr, sehr zufrieden. Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir besprochen haben. Dabei haben wir, um nicht noch mehr Druck zu erzeugen, in der Woche nicht mehr auf dieses Spiel hingearbeitet. Ich habe den Jungs nur am Donnerstag gesagt: ,Das ist euer Hobby, das soll Spaß machen!´ Die meiste Freude hat man nach einem Sieg.“ Die Mannschaft hatte blitzschnell die Kappen vom Kopf und die Badehosen aus. Daniel Mennes, den die Kapitänsbinde besonders stark gemacht hatte, feierte am Samstagabend mit seinem Team den 25. Geburtstag.

Jetzt hat Brambauer sechs Wochen Zeit, sich vorzubereiten. Siemund: "Die ersten drei Wochen bolzen wir Kondition. Ich hoffe, Anfang Mai ist unser Freibad zu den Play-Downs nach den Umbauarbeiten rechtzeitig offen.“  

Marius Möllmann/Simon Eschmann – Cedrik Aufdemkamp 2, Matthis Dornblut, Marc Mennes 3 Daniel Mennes 3, Jan Ottensmeyer, Roman Reek 1, Patrick Siemund 2, Rene Wüller 1, Jan Biermann 4, Jan-Ole Hillebrand. Fabian Fleischmann – Trainer: Norbert Siemund

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