Wasserball: Der Pokal ist nur ein Experiment - Was ist mit Bernd Plohmann?

BRAMBAUER "Wir können nicht auf zwei Hochzeiten tanzen, wenn wir in der Bundesliga noch gegen den Abstieg spielen!" Norbert Siemund, Trainer der Bundesliga-Wasserballer des SV Brambauer setzt eindeutig die Prioritäten. Und die fallen gegen das Pokalspiel am Samstag (17. Januar, 16 Uhr) bei Aegir Uerdingen aus.

von Von Bernd Janning

, 16.01.2009, 11:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bernd Plohmann ist nicht mehr für den SV Brambauer aktiv. Der Center hat den Verein verlassen.

Bernd Plohmann ist nicht mehr für den SV Brambauer aktiv. Der Center hat den Verein verlassen.

Turbo-Cup, Deutscher Pokal, 2. Runde

A. Uerdingen - Brambauer Sa 16.00

Und dort heißt der nächste Gegner am 25. Januar um 14 Uhr im "Heimspiel" in Kamen SGW WU Magdeburg/SC Magdeburg. Der Fünfte aus dem Osten hat fünf Punkte mehr auf seinem Konto als Brambauer mit einem auf dem achten und vorletzten Rang. Bekanntlich steigt der Letzte dieser Runde direkt ab. Für die anderen Teams geht es mit der nächsten Qualifikation weiter.

In Uerdingen - letzten Samstag wurde dort das Meisterschaftsspiel unglücklich mit 11:12 verloren - will Siemund nicht auf Gedeih und Verderb auf Sieg spielen. Der Trainer will ein paar neue Dinge, insbesondere neue Deckungsvarianten, ausprobieren. Sein Blick wird dabei auf den einen oder anderen jungen Spieler werfen.

Ein Nachwuchsmann hütet das Tor Dies gilt besonders für Nachwuchsmann Marius Möllmann. Dieser wird erstmals über die volle Zeit das Tor hüten. Denn Stammkeeper Stefan Janyga fehlt - er feiert die Hocheit seines Bruders.

Gar nicht mehr dabei ist Bernd Plohmann. "Wir haben uns in gegenseitigem Einvernehmen getrennt. Bernd spielt jetzt wieder in seinem Wohnort Werne, beim TV ganz unten in der Kreisliga", sagt der Coach nur. Mehr will er zu dieser Personalie nicht an die Öffentlichkeit tragen. Fakt ist: Plohmann fehlte schon am vergangenen Wochenende in Uerdingen.

Auch Dornblut, Kriwett und Ottensmeyer nicht dabei Janyga und Plohmann sind nicht die einzigen Ausfälle. Matthias Dornblut macht für die Schule eine dreiwöchiges Seminar in Würzburg. Das soll er für ein Pokalspiel nicht unterbrechen. Marcel Kriwett ist krank, Jan Ottensmeyer muss zur Uni.

Das bedeutet: Gerade jüngere Spieler haben die Chance, sich in diesem Spiel zu zeigen. Siemund: "Uns kommt dieses Pokalspiel zwischen den Meisterschaftsbegegnungen entgegen. Wir können experimentieren. Ich bin froh, wenn alles klappt, was ich mir vorstelle."

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