Wasserball: SV Brambauer fühlt sich betrogen

BRAMBAUER Der Traum vom ersten Sieg in der 1. Liga zerplatzte für Aufsteiger Brambauer wie eine Wasserblase. 15 Hinausstellungen in einer Partie gegen ein einziges Team - das ist rekordverdächtig. Und damit musste der Aufsteiger in Brandeburg fertig werden. Er wurde es nicht.

von Von Bernd Janning

, 11.11.2007 / Lesedauer: 3 min
Wasserball: SV Brambauer fühlt sich betrogen

Er ärgerte sich schwarz über die Leistung der Schiedsrichter in Brandenburg: SVB-Trainer Norbert Siemund.

Bis im zweiten Viertel gab es gegen Brambauer neun Hinausstellungen, gegen die Heimmannschaf gerade eine. Und dazu noch einen Fünfmeter. Dabei begann für den Frischling alles gut. Trainersohn Patrick warf für seine Sieben das 1:0. Der Vater: "Dann gab es für uns fünf Hinausstellungen, bis es 1:1 stand. So etwas habe ich noch nicht erlebt!"

Bis im zweiten Viertel gab es gegen Brambauer neun Hinausstellungen, gegen die Heimmannschaf gerade eine. Und dazu noch einen Fünfmeter. Dabei begann für den Frischling alles gut. Trainersohn Patrick warf für seine Sieben das 1:0. Der Vater: "Dann gab es für uns fünf Hinausstellungen, bis es 1:1 stand. So etwas habe ich noch nicht erlebt!"

Bei der mit 6:13 klaren Niederlage hört es sich seltsam an, dass Brambauer die schwimmerisch bessere Mannschaft war. Siemund: "Unter normalen Bedingungen hätten wir gewonnen, wie schon bei unserem 16:10 im Pokal."

In der einseitigen Partie, bei der es am Ende nur bei je einem Fünfmeter auf beiden Seiten ausgeglichen stand, steckte Brambauer die ständige Unterzahl gut weg. Der ASC kam in diesen Phasen nur zu vier Toren.

Immer wieder Stürmerfoul-Pfiffe

Brambauer griff immer wieder an. Und immer wieder pfiff das Schiedsrichtergespann wegen angeblichen Stürmerfouls ab. Im Gegenzug kamen so die Brandenburger zu ihren Möglichkeiten und Toren.

Insgesamt gab es 26 Rekord Hinausstellungen, davon 15 gegen den SVB. Mitte des zweiten Drittels saßen Matthias Dornblut und Alexandru Arsene neben Coach Siemund. Nach je drei schwereren Fouls durften sie nicht mehr ins Wasser. Brambauer musste noch kurzfristig auf Marc Mennes (Bronchitis) verzichten und war so mit nur zwei Torleuten und zehn Feldspielern angereist. Da gab es zum Schluss bei den Wechseln kaum noch Alternativen.

Leichter wird es für den SVB in naher Zukunft nicht. Am kommenden Wochenende (17./18. 11., jeweils 14 Uhr in Kamen) steht ein Doppelspieltag an. Zuerst soll es am Samstag in Bestbesetzung gegen Wedding Wiedergutmachung für das 7:20 im Hinspiel geben. Einen Tag später dürfe gegen Rekordmeister Spandau wieder eine Lehrstunde auf dem Programm stehen. Am dann folgenden  Wochenende kommt Brandenburg zum Rückspiel in den Westen.

Team und Tore SVB: Stefan Janyga/Andre Räker - Markus Wenge, Bernd Plohmann 1, Matthias Dornblut, Dennis Adler 1, Roman Reek, Daniel Mennes 1, Patrick Siemund 2, Jan Biermann, Cedrik Audemkamp, Alexandru Arsene 1

 

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