Wegen Corona: Eine Sportart pausiert, in einer anderen sagt der Verband alle Spiele für 2020 ab

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Die Corona-Infektionszahlen schießen in Nordrhein-Westfalen in die Höhe. Zwei Sportverbände greifen nun zu Maßnahmen. Eine Sportart pausiert, die andere guckt in Richtung 2021.

Westfalen

, 24.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Samstag vermeldete das Robert-Koch-Institut 14.714 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden in Deutschland. Der höchste Wert seit Beginn der Pandemie.

Vor allem in Nordrhein-Westfalen sind zahlreiche Städte und politische Kreise betroffen und überschreiten teils seit Tagen die kritischen Inzidenzwerte. Aus diesem Grund haben nun zwei Sportverbände aus Westfalen Maßnahmen angekündigt. Es handelt sich dabei um zwei Sportarten, die auch bei den Olympischen Spielen ausgetragen werden.

Eigentlich keine Spiele, doch es kann Ausnahmen geben

Der Westdeutsche Volleyballverband teilte am Freitagabend mit: „Das Präsidium hat im Rahmen seiner heutigen Sitzung daher einstimmig beschlossen, dass der Spielbetrieb im Erwachsenenbereich (Oberliga bis Kreisliga), Jugend- und BFS Bereich bis zum 22.11.2020 pausiert.“

Heißt: Keine Spiele innerhalb der nächsten vier Wochen. Doch es gibt auch Ausnahmen. Sollten Teams ihre bis dahin angesetzten Spiele durchführen wollen, können sie das unter Einhaltung der Hygieneregeln tun. Einzige Bedingung ist dabei, dass beide Teams das Spiel durchführen wollen.

Separat informiert werden lediglich die Teams der Regionalliga und 3. Liga West.

Alle Spiele bis zum Jahresende abgesagt

Noch drastischer hat der Schwimmverband NRW entschieden. Dort hat der Fachwart Wasserball im Schwimmverband NRW mit einem Schreiben an die betroffenen Vereine alle Wasserballspiele bis zum Jahresende abgesagt, teilte der Schwimmverein Lünen 08 mit.

Eigentlich sollte die neue Wasserball-Saison im November starten, nun ist der Plan aber, sich beim Verband Mitte Dezember zu beraten, wie es im Jahr 2021 weitergehen soll.

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