Weil es im Training geknallt hat – Lüner Top-Stürmer fällt vorerst aus

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Er ist einer der bekanntesten und torgefährlichsten Fußballer in Lünen. Weil es aber im Training ärgerlich geknallt hat, fehlt er seinem Team jetzt erst einmal für einige Wochen.

von Florian Dellbrügge

Lünen

, 23.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Immer wenn sein Team in der Kreisliga A spielt, steht er im Fokus. Immer wenn sein Team gewinnt, war er an den entscheidenden Situationen mitbeteiligt. Am Sonntag aber fehlte er auf dem Spielberichtsbogen. Und das aus einem ärgerlichen Grund.

Wer am Sonntag die Aufstellung des VfB Lünen bei der 0:3-Niederlage bei der Zweitvertretung von Mengede 08/20 studiert hat, der vermisste einen Namen, der eigentlich immer auf dem Spielberichtsbogen steht. Doch Stürmer Tim Gehrmann steht seinem Team derzeit nicht zur Verfügung.

Tim Gehrmann hat sich das Nasenbein gebrochen.

Tim Gehrmann hat sich das Nasenbein gebrochen. © Sebastian Reith

Und das aus einem ärgerlichen Grund. Schon am Dienstag vor dem Spiel verletzte sich Gehrmann. „Ich habe mir in einem Zweikampf das Nasenbein gebrochen“, berichtet der Angreifer.

Der gefährlichste Offensivspieler fehlt nun

„In einem eigentlich normalen Zweikampf habe ich mir den Ball am Gegenspieler vorbei gelegt. Aber Fußballer arbeiten auch manchmal mit den Armen. Das Ende vom Lied war leider ein ekeliges Knacken in der Nase“, so Gehrmann über seine schmerzhafte Erfahrung.

Zu allem Übel war die Nase danach nicht mehr gerade, musste gerichtet werden. Der Top-Stürmer des VfB wurde dann am Freitag operiert und wird seiner Mannschaft damit einige Wochen fehlen.

Für die Süder ein Ausfall zur Unzeit. Nach dem verpatzten Start in die neue Saison fehlt nun auch noch der gefährlichste Offensivmann.

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