Wenn das erste Wiedersehen mit der Ex zum Horrordate wird

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Diesen Samstagabend hatte er sich anders vorgestellt. Nach vielen Jahren in Wethmar erlebte Nico Stork in den Reihen von Blau-Weiß Alstedde ein schmerzhaftes Wiedersehen mit dem ehemaligen Klub.

von Florian Dellbrügge

Alstedde

, 13.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach 66 Minuten war sein Spiel beendet. Er machte für einen Steven Koczy Platz und musste seinem Frust erst einmal Luft machen. Denn bis dahin hatte nichts so funktioniert, wie das vorab geplant war. So wurde das erste Wiedersehen mit dem ehemaligen Klub zu einer schmerzhaften Erfahrung.

Sprüche sind ihm egal

Nico Stork war lange Jahre ein fester Bestandteil des TuS Westfalia Wethmar. Doch im Sommer machte der Mittelfeldspieler sich auf zu neuen Abenteuern. Es ging zum Lokalrivalen und Bezirksliga-Aufsteiger Blau-Weiß Alstedde. Am Samstagabend nun gab es das erste Wiedersehen mit den alten Kollegen von Wethmar.

Die am Ende der 90 Minuten das bessere Ende auf ihrer Seite hatten. Ob er erwartet, jetzt Adressat des ein oder anderen Spruchs zu werden? Es war Nico Stork am Ende egal. „Das geht dann links rein und rechts wieder raus“, sagte er nach dem Spiel.

Er haderte viel mehr mit dem Spiel seiner eigenen Mannschaft. „Es hat nichts so geklappt, wie das geplant war. Ich verstehe das nicht. Wir haben die Woche gut trainiert, waren gut auf das Spiel vorbereitet. Dann fällt in einer Situation aus dem Nichts das 0:1 und bei uns klappt einfach gar nichts.“

Nichts auf den Platz bekommen

Hat der BWA sich durch das Vorspiel des Derbys vielleicht zu viel Druck gemacht? Das wollte der sichtbar von der Niederlage genervte Stork nicht so stehen lassen. „Nein, es war alles gut. Wir waren wirklich gut vorbereitet, waren noch in der Kabine total motiviert. Nur dann kommen wir raus und kriegen nichts davon auf den Platz“, so Stork.

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