Wer ersetzt Florian Fischer im Wetmarer Tor? Przybilla: „Das wird eine Bauchentscheidung!“

Fußball-Bezirksliga 8

Dem Bezirksligisten Westfalia Wethmar wird am Sonntag die Nummer eins Florian Fischer fehlen. Wer wird bei der SG Massen zwischen den Pfosten stehen? Das Rennen um die Nummer zwei ist offen.

Lünen

, 27.09.2019, 14:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wer ersetzt Florian Fischer im Wetmarer Tor? Przybilla: „Das wird eine Bauchentscheidung!“

TWW-Torwart Florian Fischer wird am Sonntag erstmals fehlen. Wer ihn ersetzt, steht noch nicht fest. © Patrick Schröer

Beim Fußball-Bezirksligisten TuS Westfalia Wethmar ist Florian Fischer die klare Nummer eins. An den 31-jährigen Torhüter führt kein Weg vorbei. Doch beim Gastspiel gegen die SG Massen am Sonntag, 29. September, wird Fischer erstmals verhindert sein. Wer wird also in Unna zwischen den Pfosten stehen? Das Rennen um die Nummer zwei der Grün-Weißen ist eng und offen.

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Sowohl Tim Koprek als auch Niklas Dvorak könnten am Sonntag das TWW-Gehäuse hüten. Koprek zeigte in den vergangenen Wochen gute Leistungen und auch Dvorak mache Druck, so der Wethmarer Coach Andreas Przybilla. Beide tun sich nicht viel. Im Kreispokalspiel wechselten sie sich sogar nach 45 Minuten ab. Die Entscheidung, wer gegen Massen auflaufen wird, ist noch nicht gefallen.

Die Entscheidung ist noch nicht gefallen

„Das wird eine Bauchentscheidung geben“, sagt Przybilla, der trotz des Ausfalls von Fischer ein Luxusproblem auf der Torwartwartposition hat. Die Personallage des TWW könnte aber besser aussehen.

Jonas Osterholz und Lennard Langenkämper konnten wegen Erkrankung nicht trainieren. Ihre Einsätze sind fraglich. Raphael Mark und Arne Neuhäuser fehlen ohnehin länger, auch Alexander Podszuck fällt aus. Dafür steht Bastian Pöhlker erstmals wieder im Kader.

Mit diesem Aufgebot möchte Wethmar am Sonntag den ersten Auswärtspunkt einfahren. Das wird nicht leicht gegen den starken Aufsteiger SG Massen. Die Unnaer haben eine schnelle Mannschaft, die besonders im letzten Drittel gefährlich ist. Erst einmal hat Massen bisher verloren. Und trotzdem steht Wethmar nur drei Punkte hinter der SG.

Westfalia Wethmar befindet sich im Aufwind

Denn die Grün-Weißen befinden sich nach dem katastrophalen Saisonstart im Aufwind. „Wir haben uns stabilisiert, unsere Defizite aufgearbeitet“, meint Przybilla. „Unsere individuellen Fehler haben wir abgestellt. Es ist mittlerweile schwer, gegen uns ein Tor zu schießen.“ In der Tat hat der TWW nur drei Gegentore in den letzten vier Spielen kassiert. Zum Vergleich: In den ersten drei Partien waren es elf.

Przybilla: „Wir sind nicht dominant, aber wir spielen gut gegen den Ball, haben 90 Minuten gut Luft.“ Und das zahlt sich aus. Die Spiele gegen Kirchderne und FC Roj hat Wethmar erst am Ende für sich entschieden. So dürfte auch in Massen etwas drin sein.

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