Wer hofft, wer zittert? Die Lage in den Ligen

Fußball

Viele Entscheidungen sind gefallen, fast alle Lüner Fußballteams wissen, in welcher Liga sie in der kommenden Saison spielen. Im Rampenlicht steht kommenden Sonntag noch der VfB Lünen. Er kämpft um den Bezirksliga-Klassenerhalt. Wer muss noch zittern? Wer hat noch Hoffnung? Hier gibt es eine Übersicht der heimischen Ligen.

LÜNEN

, 24.05.2016, 05:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wer hofft, wer zittert? Die Lage in den Ligen

Sie müssen noch rechnen und zittern: Steven Koch, Trainer des VfB Lünen, und sein Co Daniel Skubich.

Landesliga 3

Schon seit Pfingstmontag ist klar: Der Lüner SV steigt in die Westfalenliga auf. Concordia Wiemelhausen könnte folgen. Der Tabellenzweite spielt eine Relegation. Drei von vier Landesliga-Vizemeistern dürfen hoch. In die Bezirksliga müssen der SC Weitmar, der SV Wanne und TuS Heven.

Bezirksliga 8

Seit Wochen steht Senden als Landesliga-Aufsteiger fest. Der FC Overberge zieht in die Relegation ein. Die zwölf Bezirksliga-Vizemeister spielen einen zusätzlichen Aufsteiger aus. Abgestiegen ist TuRa Bergkamen. Der zweite Absteiger wird am Sonntag zwischen SC Dorstfeld (31 Punkte, -9 Tore), TuS Ascheberg (31, -17), VfB Lünen (29, -20) und SC Husen-Kurl (28, -7) ermittelt.

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Dorstfeld steigt bei einer Niederlage gegen Senden ab, wenn Ascheberg gegen Eintracht Dortmund punktet, der VfB Lünen gegen Hannibal und Husen-Kurl gegen Werner SC gewinnt. Ascheberg muss runter, wenn es verliert und der VfB und Husen-Kurl gewinnen. Den VfB trifft es, wenn Husen-Kurl mehr Punkte holt. Die Dortmunder selbst haben es als einziges Team nicht in der Hand.

Kreisliga A2 Dortmund

Viktoria Kirchderne ist Bezirksligist. Phönix Eving spielt als Zweiter die Relegation gegen Rot-Weiß Barop oder Rot-Weiß Germania. Der Sieger trifft auf den Verlierer des Meister-Duells der Kreisligen Unna/Hamm. Hier wird in einem weiteren Entscheidungsspiel ein weiterer Bezirksliga-Aufsteiger ermittelt. TuS Eving und BV Lünen müssen in die B-Liga. Der dritte Absteiger wird Türkspor (27 Punkte), Hörder SC II (26) oder SpVg Berghofen (24) heißen.

Das Torverhältnis spielt in Kreisligen keine Rolle. Bei Punktgleichheit gibt es ein Entscheidungsspiel. Auch der Viertletzte ist noch bedroht. Er muss ein Entscheidungsspiel gegen den Tabellen-14. der Parallelstaffel bestreiten. Der Verlierer muss runter – außer der Dortmunder Vertreter setzt sich in der Bezirksliga-Aufstiegsrunde gegen das Unna/Hamm-Team durch.

Kreisliga A2 Unna/Hamm

Aufgestiegen ist Holzwickeder SC II. Als Absteiger stehen der SuS Lünern und Kamener SC fest. TuS Hemmerde (35 Punkte), SSV Mühlhausen II (35), SuS Kaiserau II (34) und SuS Oberaden (34) müssen aber auch noch zittern. Denn möglicherweise droht dem Drittletzten ein Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt gegen den Drittletzten der anderen Staffel (Hammer SC, TSC Hamm II oder TuS Hamm).

Ob es dieses Spiel geben wird, hängt von der Abstiegsfrage in der Bezirksliga 7 ab. Denn: Hier sind mit dem TSC Hamm (28 Punkte) und SVE Heessen (27) noch zwei Teams des Fußballkreises abstiegsgefährdet. Momentan nehmen sie vor Hörste-Garfeln (25) die ersten Nichtabstiegsplätze ein. Erwischt es am Sonntag Hamm oder Heessen aber doch noch, müssen die Drittletzten der A-Ligen tatsächlich ran. Verlässt der SuS Oberaden den 16. Platz noch, wird der Blick in die Bezirksliga 7 hinfällig.

Der Nachteil des SuS am letzten Spieltag: Er muss beim starken Tabellenvierten PSV Bork ran. Kaiserau (gegen den Zehnten Frömern) und Mühlhausen (gegen Absteiger Lünern) scheinen leichtere Aufgaben zu haben. Hemmerde hingegen empfängt Vizemeister Westfalia Wethmar U23.

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