Wer steigt auf? Wer steigt ab? Wer muss in die Relegation?

Fußball-Liga-Strukturreform

Wer steigt auf - und in welche Liga eigentlich? Wer steigt ab? Wer muss in die Relegation? Kurz bevor die Liga-Strukturreform der Fußballer in Westfalen in Kraft tritt, beantworten wir die wichtigsten Fragen.

30.05.2012, 13:45 Uhr / Lesedauer: 3 min
Wer steigt auf? Wer steigt ab? Wer muss in die Relegation?

  • Zur Saison 2012/13 tritt die Liga-Strukturreform in Kraft.
  • Die Zahl der Regionalligen steigt bundesweit von drei auf fünf.
  • In der neuen Regionalliga West spielen dann nur noch Klubs aus NRW.
  • Eine Klasse tiefer wird die NRW-Liga aufgelöst. Es entsteht eine neue Oberliga Westfalen. Die Mittelrheinliga und die Niederrheinliga erhalten den Status einer Oberliga und sind dann nicht mehr sechst-, sondern fünftklassig.
  • Für Westfalen gilt: Auf den Ebenen unter der Oberliga reduziert sich die Anzahl der Ligen. Die Folge: Weniger Klubs werden einen Platz in den Landes- und Bezirksligen finden.
  • Insgesamt 20 Klubs.
  • Der 3.-Liga-Absteiger aus NRW: RW Oberhausen.
  • 12 der 13 NRW-Mannschaften, die 2011/12 in der Regionalliga West gespielt haben: SF Lotte, Bor. M'gladbach II, Wuppertal, 1. FC Köln II, Fortuna Köln, RW Essen, SC Verl, Schalke 04 II, VfL Bochum II, SC Wiedenbrück, Bayer Leverkusen II, Fort. Düsseldorf II.
  • Als direkte Aufsteiger die drei Ersten der NRW-Liga: Viktoria Köln, SF Siegen und MSV Duisburg II.
  • Vier weitere Teams, die in Relegations-Spielen ermitteln werden (siehe unten).
  • Der Regionalliga-Meister, Borussia Dortmund II, hingegen steigt auf in die 3. Liga.
  • Geplant war: Die Mannschaften auf den NRW-Liga-Plätzen 4 bis 7 treten nach der Saison in Relegationsspielen gegen die vier Meister der Verbandsligen an: Mittelrhein, Niederrhein, Westfalen 1 und Westfalen 2.
  • Ausgenommen sind allerdings zweite Mannschaften der Klubs, die 3. Liga oder Regionalliga spielen. Arminia Bielefeld II darf nicht aufsteigen. Aachen II auch nicht, weil die erste Mannschaft aus der 2. Bundesliga abgestiegen ist.
  • Das bedeutet: Für die Relegation qualifizieren sich wohl die Mannschaften, die hinter Aachen II und Bielefeld II auf den Plätzen 6 bis 9 landen.
  • Als erster Teilnehmer steht fest: SSVg Velbert 02.
  • Hinzu kommen drei der folgenden vier Teams: VfB Hüls (Westfalen), KFC Uerdingen, SG Bergisch Gladbach und ETB SW Essen (alle nicht aus Westfalen).
  • Die vier Verbandsliga-Meister wiederum haben die einmalige Chance, durch die erfolgreiche Relegation eine Liga zu überspringen und zwei Klassen höher zu gelangen.
  • Der SV Lippstadt (Westfalenliga 1), die SG Wattenscheid (Westfalenliga 2) und der FC Kray (Niederrhein) stehen als Meister und somit Relegations-Teilnehmer fest.
  • Aus der Mittelrhein-Liga hingegen hat keine Mannschaft für einen Aufstieg gemeldet. Auswirkung: ein Freilos für einen NRW-Ligisten.
  • Die Auslosung findet am 4. Juni statt.
  • Die Spiele sind terminiert auf 7. und 10. Juni.
  • Die NRW-Ligisten aus Westfalen, die weder den direkten Aufstieg noch den Relegations-Aufstieg in die Regionalliga schaffen.
  • Dazu die Westfalenliga-Meister, falls sie nach der Relegation nicht für die Regionaliga qualifiziert sind.
  • Macht mindestens sieben, maximal zehn Klubs. Die exakte Zahl steht erst nach den Relegationsspielen fest.
  • Dann wird aufgefüllt: 18 Klubs sollen in der Oberliga spielen. Es wird also mindestens weitere acht Aufsteiger aus den Westfalenligen 1 und 2 geben.
  • Die Meister, falls sie sich nicht in den Relegationsspielen für die Regionalliga qualifizieren.
  • Mindestens die Mannschaften auf den Westfalenliga-Plätzen 2 bis 5, also aus jeder der beiden Staffeln vier Mannschaften, die hinter dem Meister gelandet sind.
  • Dann kommt es darauf an: Haben sich der VfB Hüls oder die Westfalenliga-Meister Wattenscheid und/oder Lippstadt für die Regionalliga qualifiziert?
  • Schafft es keine der drei Mannschaften, rücken alle Westfalenligisten auf den Plätzen 2 bis 5 in die Oberliga nach.
  • Schafft es eine der drei Mannschaften, spielen die Tabellen-6. der beiden Westfalenligen einen weiteren Aufsteiger aus.
  • Schaffen es zwei der drei Mannschaften, rücken alle Westfalenligisten auf den Plätzen 2 bis 6 nach.
  • Schaffen es alle drei Mannschaften, spielen die Tabellen-7. zusätzlich einen weiteren Aufsteiger aus.
  • Völlig unabhängig von Liga-Strukturrreform und Relegationen: in beiden Westfalenliga-Staffeln jeweils die letzten vier Mannschaften.
  • 2012/13 wird es zwei Westfalenligen à 16 Mannschaften geben.
  • 15 bis 18 Plätze werden für Nachrücker aus der Landesliga frei sein. Wie viele genau? Das steht erst nach Ende der Relegation zur Regionalliga fest.
  • Die Ersten und Zweiten der fünf Landesliga-Staffeln steigen sicher auf. Hoffnungen dürfen sich auch die Teams auf den Plätzen 3 und 4 machen.
  • Zwei Beispiele: Sollte es 15 Nachrücker-Plätze geben, sind alle Erst- bis Drittplatzierten Aufsteiger. Bei 18 Teams spielen die fünf Landesliga-Vierten zudem 3 weitere Aufsteiger aus.
  • 2012/13 wird es nicht mehr fünf Landesligen geben, sondern nur noch vier Staffeln à 16 Teams.
  • Es wird 21 bis 24 Absteiger geben - je nachdem, wie die Relegation zur Regionalliga endet.
  • Zwei Beispiele: Bei 21 Absteigern müssen die Mannschaften auf den Plätzen 13 bis 16 in die Bezirksligen absteigen. Die fünf Tabellen-12. müssten einen weiteren Absteiger ausspielen. 
  • Bei 24 Absteigern müssen die letzten Vier runter - und zusätzlich sogar vier der fünf Tabellen-12.
  • Völlig unabhängig von Liga-Strukturreform und Relegationen: nur die Meister der 15 Staffeln.
  • 2012/13 wird es nicht mehr 15 Bezirksligen geben, sondern nur noch 12 à 18 Mannschaften.
  • Es wird 77 bis 80 Absteiger geben - je nachdem, wie die Relegation zur Regionalliga endet.
  • Entscheidend ist nicht, ob aktuell 15, 16 oder 17 Teams in einer Staffel spielen - sondern nur der Platz in der Abschlusstabelle.
  • Ein Beispiel: Bei 80 Absteigern müssten alle Bezirksligisten ab Platz 12 abwärts automatisch runter in die Kreisligen. Vier der 15 Bezirksliga-Elftplatzierten müssten nach einer Relegation ebenfalls absteigen. In dem Fall würden vier Partien ausgelost, an der logischerweise 8 von 15 Elftplatzierten teilnehmen. Die übrigen sieben Teams hätten Losglück und die Klasse gehalten.
  • Völlig unabhängig von Liga-Strukturreform und Relegationen: nur die Meister der 46 Kreisligen.

Wer spielt in der neuen Regionalliga West?

  • Insgesamt 20 Klubs.
  • Der 3.-Liga-Absteiger aus NRW: RW Oberhausen.
  • 12 der 13 NRW-Mannschaften, die 2011/12 in der Regionalliga West gespielt haben: SF Lotte, Bor. M'gladbach II, Wuppertal, 1. FC Köln II, Fortuna Köln, RW Essen, SC Verl, Schalke 04 II, VfL Bochum II, SC Wiedenbrück, Bayer Leverkusen II, Fort. Düsseldorf II.
  • Als direkte Aufsteiger die drei Ersten der NRW-Liga: Viktoria Köln, SF Siegen und MSV Duisburg II.
  • Vier weitere Teams, die in Relegations-Spielen ermitteln werden (siehe unten).
  • Der Regionalliga-Meister, Borussia Dortmund II, hingegen steigt auf in die 3. Liga.
  • Geplant war: Die Mannschaften auf den NRW-Liga-Plätzen 4 bis 7 treten nach der Saison in Relegationsspielen gegen die vier Meister der Verbandsligen an: Mittelrhein, Niederrhein, Westfalen 1 und Westfalen 2.
  • Ausgenommen sind allerdings zweite Mannschaften der Klubs, die 3. Liga oder Regionalliga spielen. Arminia Bielefeld II darf nicht aufsteigen. Aachen II auch nicht, weil die erste Mannschaft aus der 2. Bundesliga abgestiegen ist.
  • Das bedeutet: Für die Relegation qualifizieren sich wohl die Mannschaften, die hinter Aachen II und Bielefeld II auf den Plätzen 6 bis 9 landen.
  • Als erster Teilnehmer steht fest: SSVg Velbert 02.
  • Hinzu kommen drei der folgenden vier Teams: VfB Hüls (Westfalen), KFC Uerdingen, SG Bergisch Gladbach und ETB SW Essen (alle nicht aus Westfalen).
  • Die vier Verbandsliga-Meister wiederum haben die einmalige Chance, durch die erfolgreiche Relegation eine Liga zu überspringen und zwei Klassen höher zu gelangen.
  • Der SV Lippstadt (Westfalenliga 1), die SG Wattenscheid (Westfalenliga 2) und der FC Kray (Niederrhein) stehen als Meister und somit Relegations-Teilnehmer fest.
  • Aus der Mittelrhein-Liga hingegen hat keine Mannschaft für einen Aufstieg gemeldet. Auswirkung: ein Freilos für einen NRW-Ligisten.
  • Die Auslosung findet am 4. Juni statt.
  • Die Spiele sind terminiert auf 7. und 10. Juni.
  • Die NRW-Ligisten aus Westfalen, die weder den direkten Aufstieg noch den Relegations-Aufstieg in die Regionalliga schaffen.
  • Dazu die Westfalenliga-Meister, falls sie nach der Relegation nicht für die Regionaliga qualifiziert sind.
  • Macht mindestens sieben, maximal zehn Klubs. Die exakte Zahl steht erst nach den Relegationsspielen fest.
  • Dann wird aufgefüllt: 18 Klubs sollen in der Oberliga spielen. Es wird also mindestens weitere acht Aufsteiger aus den Westfalenligen 1 und 2 geben.
  • Die Meister, falls sie sich nicht in den Relegationsspielen für die Regionalliga qualifizieren.
  • Mindestens die Mannschaften auf den Westfalenliga-Plätzen 2 bis 5, also aus jeder der beiden Staffeln vier Mannschaften, die hinter dem Meister gelandet sind.
  • Dann kommt es darauf an: Haben sich der VfB Hüls oder die Westfalenliga-Meister Wattenscheid und/oder Lippstadt für die Regionalliga qualifiziert?
  • Schafft es keine der drei Mannschaften, rücken alle Westfalenligisten auf den Plätzen 2 bis 5 in die Oberliga nach.
  • Schafft es eine der drei Mannschaften, spielen die Tabellen-6. der beiden Westfalenligen einen weiteren Aufsteiger aus.
  • Schaffen es zwei der drei Mannschaften, rücken alle Westfalenligisten auf den Plätzen 2 bis 6 nach.
  • Schaffen es alle drei Mannschaften, spielen die Tabellen-7. zusätzlich einen weiteren Aufsteiger aus.
  • Völlig unabhängig von Liga-Strukturrreform und Relegationen: in beiden Westfalenliga-Staffeln jeweils die letzten vier Mannschaften.
  • 2012/13 wird es zwei Westfalenligen à 16 Mannschaften geben.
  • 15 bis 18 Plätze werden für Nachrücker aus der Landesliga frei sein. Wie viele genau? Das steht erst nach Ende der Relegation zur Regionalliga fest.
  • Die Ersten und Zweiten der fünf Landesliga-Staffeln steigen sicher auf. Hoffnungen dürfen sich auch die Teams auf den Plätzen 3 und 4 machen.
  • Zwei Beispiele: Sollte es 15 Nachrücker-Plätze geben, sind alle Erst- bis Drittplatzierten Aufsteiger. Bei 18 Teams spielen die fünf Landesliga-Vierten zudem 3 weitere Aufsteiger aus.
  • 2012/13 wird es nicht mehr fünf Landesligen geben, sondern nur noch vier Staffeln à 16 Teams.
  • Es wird 21 bis 24 Absteiger geben - je nachdem, wie die Relegation zur Regionalliga endet.
  • Zwei Beispiele: Bei 21 Absteigern müssen die Mannschaften auf den Plätzen 13 bis 16 in die Bezirksligen absteigen. Die fünf Tabellen-12. müssten einen weiteren Absteiger ausspielen. 
  • Bei 24 Absteigern müssen die letzten Vier runter - und zusätzlich sogar vier der fünf Tabellen-12.
  • Völlig unabhängig von Liga-Strukturreform und Relegationen: nur die Meister der 15 Staffeln.
  • 2012/13 wird es nicht mehr 15 Bezirksligen geben, sondern nur noch 12 à 18 Mannschaften.
  • Es wird 77 bis 80 Absteiger geben - je nachdem, wie die Relegation zur Regionalliga endet.
  • Entscheidend ist nicht, ob aktuell 15, 16 oder 17 Teams in einer Staffel spielen - sondern nur der Platz in der Abschlusstabelle.
  • Ein Beispiel: Bei 80 Absteigern müssten alle Bezirksligisten ab Platz 12 abwärts automatisch runter in die Kreisligen. Vier der 15 Bezirksliga-Elftplatzierten müssten nach einer Relegation ebenfalls absteigen. In dem Fall würden vier Partien ausgelost, an der logischerweise 8 von 15 Elftplatzierten teilnehmen. Die übrigen sieben Teams hätten Losglück und die Klasse gehalten.
  • Völlig unabhängig von Liga-Strukturreform und Relegationen: nur die Meister der 46 Kreisligen.
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