Westfalia Wethmar muss Gelegenheiten wie gegen den BV Brambauer nutzen

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Die Schlussviertelstunde gegen Brambauer hätte für Westfalia Wethmar zur Initialzündung werden können. Unser Autor findet: Der TWW muss solche Chancen nutzen, will er die Klasse halten.

Wethmar

, 02.12.2019, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war die Gelegenheit für den TuS Westfalia Wethmar. In einer vom Niveau her sehr mäßigen Bezirksliga-Partie gegen den BV Brambauer stand es gut eine Viertelstunde vor Schluss 2:2. Die Westfalia steuerte zumindest auf einen Zähler zu, um endlich ein zweistelliges Punktekonto aufweisen zu können. Am Ende muss sich der TWW aber dafür rechtfertigen, nur einen Punkt mitgenommen zu haben.

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Denn in die Schlussviertelstunde spielten die Grün-Weißen in Überzahl. Brambauers Schlussmann Marcel Schaub war aufgrund einer Notbremse vom Platz geflogen, BVB-Trainer Jascha Keller wechselte für Ersatzkeeper Michel Kröger Defensivspieler Lennart Pinnekämper aus. Die Chance für Wethmar?

Die Chance für Wethmar! Denn ab jetzt drückte fast nur noch der TWW. Brambauer blieb aufgrund der Unterzahlsituation kaum etwas übrig, als das Remis über die Zeit zu bringen. Das Momentum hatte nun natürlich klar der Gastgeber auf seiner Seite.

Westfalia Wethmar hätte mit Euphorie in die Winterpause gehen können

Doch was der TuS auch probierte, der Ball wollte nicht über die Linie. Sonderlich taktisch wurde in der Derby-Schlussphase natürlich nicht mehr agiert. Trotzdem hatte die Westfalia einige Gelegenheiten, Brambauer hielt dagegen.

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Es hätte ein Sieg werden können, der den Wethmarern Auftrieb verleiht. Bei einem positiven Jahresabschluss am kommenden Sonntag hätte der TWW sogar noch 2019 die Abstiegsplätze verlassen können. Nutzt die Westfalia weiterhin solch vielversprechende Szenarien – auch in emotionaler Hinsicht – nicht, wird die Mission Klassenerhalt eine sehr schwierige. Wethmar muss anfangen, sich zu belohnen – schon jetzt.

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