Westfalia Wethmar nach dem Klassenerhalt: „Kader steht zu 99 Prozent“

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Zwei Abgänge muss Westfalia Wethmar verkraften, ansonsten bleibt der Kader zusammen. Zwei Neuzugänge sind in Planung. Dazu hat der Verein noch einen entscheidenden Vorteil, im Vergleich zur Vorsaison.

von Carl Brose

Wethmar

, 11.06.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei Westfalia Wethmar sorgte das Urteil des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) vom vergangenen Dienstag für große Erleichterung. Durch den Abbruch der Fußballsaison 2019/20 entgeht die Mannschaft dem möglichen Abstieg in die Kreisliga A und darf auch in der kommenden Saison wieder in der Bezirksliga antreten.

Mit der Gewissheit über die Spielklasse gehen nun auch die Kaderplanungen der Wethmarer auf die Zielgerade. „Unser Kader für die nächste Saison steht zu 99 Prozent, lediglich an ein oder zwei Stellen werden wir uns noch punktuell verstärken“, sagt der Sportliche Leiter Rolf Nehling. Mit Dominik Dupke (FC Nordkirchen) und Nico Stork (BW Alstedde) stehen schon zwei Abgänge seit längerer Zeit fest. Dazu gekommen ist in den finalen Planung aber keiner mehr.

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„Bis auf Dupke und Stork haben wir keinen weiteren Spieler mehr verloren, alle anderen haben verlängert. Die Abgänge werden uns vor allem menschlich fehlen. Sportlich sind die Verluste aktuell noch schwer zu bewerten“, so Nehling. Ansonsten blieb die Westfalia auf dem Transfermarkt bisher noch inaktiv. Erst vergangenen Winter verpflichtete Nehling elf Neuzugänge: „Davon zehren wir noch heute. Wir haben gesehen, dass wir in der Hinrunde personell nicht gut aufgestellt waren. Das haben wir dann geändert. Deswegen brauchen wir erstmal nicht so viele Neue.“

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Trotzdem plane der Sportliche Leiter im Optimalfall, zwei neue Spieler zu holen. Ein schneller Außenspieler und ein zentraler Mittelfeldspieler, der das Spiel mit gestalten kann, sollen den Kader ergänzen. „Die Finanzierung wird allerdings nicht einfach. Wir sind ein kleiner Verein“, sagt Nehling.

Westfalia Wethmar setzt weiter auf eigene Jugend

Deswegen werde in Wethmar auch weiterhin vor allem auf die Jugend gesetzt. Gerade im nächsten und übernächsten Jahr sollen einige Jugendspieler den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Für die kommende Saison könne die erste Mannschaft zudem auf einen leistungsstarken Unterbau zurückgreifen.

Die zweite und dritte Mannschaft der Westfalia haben beide aufgerüstet und bieten dadurch vielversprechende Alternativen für die Bezirksliga-Mannschaft. Für Nehling eine Entwicklung, die ihn zuversichtlich stimmt: „Ich hoffe sehr, dass im Laufe der Saison sich Spieler entwickeln, die wir an die erste Mannschaft heranführen können. Die Zweite und die Dritte sind dieses Jahr viel breiter aufgestellt und geben uns dadurch ganz neue Möglichkeiten.“ Aber auch in der kommenden Saison steht der Klassenerhalt als Ziel zunächst über allem anderen.

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