Westfalia Wethmar verliert mit 0:9 und muss eine Schrecksekunde verkraften

Westfalia Wethmar

Eine Klatsche hat Bezirksligist Westfalia Wethmar am Mittwochabend gegen den Oberligisten Holzwickeder SC kassiert. Kurz vor Schluss zuckten die Wethmarer aber aus anderen Gründen zusammen.

Wethmar

, 11.09.2019, 22:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Westfalia Wethmar verliert mit 0:9 und muss eine Schrecksekunde verkraften

Jonas Osterholz (r.) und die Westfalia unterlagen mit 0:9 gegen den Holzwickeder SC.

Fünf Minuten waren noch zu spielen. Das Pokalspiel war beim Stand von 9:0 für Holzwickede längst entschieden. Die Gäste griffen noch einmal über die linke Seite an, als plötzlich der Wethmarer Raphael Mark aufschrie und sich auf dem Boden wälzte. Die Wethmarer riefen sofort den Krankenwagen.

Kreispokal, Achtelfinale

Westfalia Wethmar – Holzwickeder SC 0:9 (0:4)

Kurz nach dem Spiel gaben Mark und Co-Trainer Volker Bolte, der die Wethmarer am Mittwoch coachte, aber schon leichte Entwarnung. „Raphael hat sich das Knie verdreht. Es sah erst schlimmer aus. Es scheint wohl das Innenband zu sein“, sagte Bolte nach dem Spiel, während der Krankenwagen einfuhr. Mark humpelte nach Spielschluss die Seitenlinie entlang. Eine genaue Diagnose wird es in den kommenden Tagen geben.

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Zuvor sahen die Zuschauer bei Nieselregen ein sehr einseitiges Spiel. Die Gäste dominierten wie erwartet die Wethmarer, die mit dem Tempo und den Kombinationen der Holzwickeder ihre Mühen hatten. Die erste gute Chance der Partie hatte dennoch Wethmar, als die Grün-Weißen durch Sören Dvorak knapp das Tor verfehlten (5.). Im Laufe der ersten Halbzeit kamen die Gäste allerdings immer stärker auf und nutzten ihre Schnelligkeit über die Flügel konsequent aus. Alle vier Tore im ersten Durchgang erspielte sich Holzwickede über Außen.

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„Man hat gesehen, dass deren Spieler sehr viel Speed haben und taktisch super geschult sind“, so Volker Bolte, der das Ergebnis nicht überbewerten wollte. „Wir haben das Spiel in zwei Blöcken gesehen, haben auch einige Spieler für die Meisterschaft geschont“, sagte der Co-Trainer. Im zweiten Durchgang blieb Holzwickede seiner Linie treu und traf fünf weitere Male in den Wethmarer Kasten zum 9:0-Endstand.

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Westfalia Wethmar: Koprek (46. N. Dvorak) – Simsek, Jankort, Schürmann (75. Cillien), El Bahat Bouzekry, Kahlkopf, S. Dvorak (62. Allefeld), Neuhäuser, Jansen, Schumann (46. Mark), Osterholz

Tore: 0:1 (14.), 0:2 (17.), 0:3 (39.), 0:4 (44.), 0:5 (50.), 0:6 (58.), 0:7 (62.), 0:8 (64.), 0:9 (73.)

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