Wethmar gegen Werne: So könnten sie spielen

Fußball: Bezirksliga

Egal, wer die Partie am Sonntag (15 Uhr) gewinnt, der Sieger geht als Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga 8 in die letzten neun Spiele der Saison. Tabellenführer Wethmar (45 Punkte) und den Verfolger Werne (44) trennen nur ein Zähler. Das Duell entscheidet zeitweise über die Vorherrschaft in der Liga.

Wethmar

10.04.2015, 17:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit einem 3:0-Sieg für Werne endete das Spiel gegen Wethmar.

Mit einem 3:0-Sieg für Werne endete das Spiel gegen Wethmar.

Westfalia Wethmar - Werner SC  (Sonntag, 15 Uhr Wehrenboldstraße, Lünen)

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Wethmar gegen Werne: Die mögliche Aufstellung für die Westfalia

So könnte Westfalia Wethmar gegen den Werner SC auflaufen.
10.04.2015
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Philipp Grenigloh: Lange nur die Nummer zwei. Vergangenen Montag kehrte er beim 2:2 gegen den TuS Hannibal für den erkrankten Kevin Kascha zurück zwischen die Pfosten - und rettete prompt das Remis. Kascha ist zurück im Training. Trainer Alexander Lüggert hat sich noch nicht entschieden, wer am Sonntag das Tor hüten wird.© Foto: Günther Goldstein
Rafael Felsberg: In der Winterpause erkämpfte sich der Rechtsverteidiger den Stammplatz. Felsberg schaltet sich auch gerne im Wechselspiel mit Rene Harder in die Offensive ein, hat eine hervorragende Schusstechnik. Defensiv wird am Sonntag gegen die schnellen WSC-Außen seine Schnelligkeit gefragt sein.© Foto: Günther Goldstein
Paul Mantei (oben): Der 18-Jährige dürfte noch bei den A-Junioren der Westfalia ran. Auf Anhieb spielte sich der Sommer-Neuzugang nach seiner Rückkehr zu den Wethmarern aber in der Innenverteidigung der Bezirksliga-Elf fest. Mantei ist für sein Alter erstaunlich abgeklärt, stark im Aufbauspiel und in der Luft.© Foto: Günther Goldstein
Bastian Quiering (r.): Ob er am Sonntag mitwirken kann, ist aufgrund seiner Verletzung noch offen. Michael Steinhofer wäre die erste Alternative. Quiering ist stark gegen den Mann, bei Standardsituationen enorm wichtig. Für den Spielaufbau zeichnen aber meist die Nebenleute verantwortlich.© Foto: Laryea
Tim Holz (r.): Der Kapitän ist einer der erfahrensten Spieler im Team. Der Linksfuß spielt fast immer fehlerfrei, bringt gute Flanken, stellte beim TuS Hannibal auch seinen Torriecher unter Beweis. Interessant wird sein, wie er sich am Sonntag in den Laufduellen schlägt.© Foto: Günther Goldstein
Joo Seung Oh: Der Südkoreaner bringt die nötige Aggressivität ins Mittelfeldzentrum des Tabellenführers. Der 23-Jährige geht keinem Zweikampf aus dem Weg. Zugleich ist er aber auch wesentlicher Bestandteil des Spielaufbaus, lässt sich oft zwischen die Innenverteidiger fallen.© Foto: Manuela Schwerte
Dominik Dupke: Der offensive Mittelfeldspieler ist wohl die Wethmarer Entdeckung der Saison. Erst im Laufe der Hinserie feierte Dupke, der auch noch in der A-Jugend auflaufen dürfte, seinen 18. Geburtstag. Längst jagen ihn höherklassige Vereine. Dupke ist technisch stark, torgefährlich, ein toller Vorlagengeber.© Foto: Günther Goldstein
Cody de Grood (l.): Für seinen Trainer Alexander Lüggert zählt der US-Amerikaner zu den besten Spielern der Liga. De Grood ist der Kilometerfresser im Wethmarer Spiel, immer anspielbar, immer in der Lage, den Ball zu verarbeiten. Vor dem Tor hat der 24-Jährige (vier Saisontreffer) aber noch Steigerungspotenzial.© Foto: Günther Goldstein
Rene Harder: Zweifelsohne einer der schnellsten Spieler der Bezirksliga. In der Hinserie meist als Rechtsverteidiger im Einsatz, agiert Harder jetzt deutlich offensiver auf Rechtsaußen. Harder ist zweikampf- und kopfballstark, hat einen enormen Willen. Seine Geschwindigkeit soll am Sonntag ein Trumpf im Wethmarer Spiel sein.© Foto: Günther Goldstein
Julian Helmus (l.): Auch auf der linken Seite hat der Spitzenreiter einen schnellen Außenspieler. Ersatz-Kapitän Helmus bringt starke Flanken, sucht auch oft selbst den Weg zum Tor. Gegen Hannibal saß er zunächst auf der Bank. Lüggert vertraute Andre Richter - er wäre am Sonntag die offensivere Alternative.© Foto: Günther Goldstein
Samir Zulfic (l.): Zum Saisonstart stand der spielende Co-Trainer im Schatten der Super-Dribbler Florian Juka und Mustafa Mujezinovic. Jetzt ist Zulfic im Sturmzentrum gesetzt. Sieben seiner elf Saisontreffer erzielte er in den bisher fünf Rückrundenspielen. Kommt der 31-Jährige im Strafraum an den Ball, braucht er nicht viele Chancen.© Foto: Günther Goldstein
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Wethmar gegen Werne: Die mögliche Aufstellung des WSC

Wethmar gegen Werne: Die mögliche Aufstellung des WSC
10.04.2015
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Michael Rockel: Im Hinspiel war Wernes Nummer eins maßgeblich am 3:0-Sieg beteiligt. Er vereitelte unglaubliche Möglichkeiten von Florian Juka und Mustafa Mujezinovic. Nach seiner Rippenprellung befindet er sich zurzeit noch nicht in Topform.© Foto: Mester
Leon Heese (r.): Der kleine Philosoph im Team des WSC. Der 20-jährige Student ist sehr still, kann ein Spiel trotz seines jungen Alters aber sehr gut lesen. So steht der Verteidiger fast immer richtig und gewinnt viele Zweikämpfe.
© Foto: Dominik Gumprich
Dominik Giffey (l.): Der Innenverteidiger kam in der Winterpause vom Landesligisten Hammer Spielvereinigung II. Er bringt mit seiner Zweikampfhärte und seiner Spieleröffnung das Team extrem weiter. Unterhält sich auch gerne mal leise mit seinem Gegenspieler.
© Foto: Tina Nitsche
Hisham Saado (l.):Der Kapitän gibt in der der defensiven Dreierkette die Kommandos, gibt ihr extrem viel Halt. Im defensiven Kopfballduell kaum zu schlagen. Bei Standards auch gefährlich, hat schon zweimal getroffen
© Foto: Mettge
Sebastian Schnee (r.): Der 22-Jährige hat in dieser Spielzeit den größten Schritt nach vorne gemacht. Wie wichtig er für das Team ist, hat man während seiner Rotsperre gesehen. Keiner beackert die rechte Seite so emotional und effektiv wie Schnee.
© Foto: Archiv
Joel Simon (r.): Der erste Abfangjäger vor der Abwehr. Gewinnt viele Zweikämpfe auf der Sechs. Hat ab und an seine Probleme in der Spieleröffnung. Für einen defensiven Mittefeldspieler aber kaltschnäuzig vor dem Tor. Vier Treffer schon.
© Foto: Mester
Janis Leenders (l.): Aufgrund seines dualen Studiums war vor der Spielzeit nicht klar, wie häufig er überhaupt trainieren und spielen kann. Hat sich aber auf links zu einer echten Größe etabliert und Neuzugang Julian Rohlmann auf die Bank verdrängt.
© Foto: Dominik Gumprich
Chris Thannheiser (r.): Zweimal ein Eins-gegen-Eins-Duell verloren. Für den 25 Jährigen alles kein Problem, dann tunnelt er seinen Gegenspieler halt beim dritten Mal. Spielt seine beste Seniorensaison und hat schon zehnmal als Mittefeldspieler getroffen.
© Foto: Thomas Schulzke
Marc Schwerbrock (l.): Der Hauptprozessor im Spiel des Tabellenzweiten. Der offensive Mittfeldspieler wurde als Acht umfunktioniert. Der 23-jährige steuert so das Spiel aus der Tiefe. Wie auch Thannheiser hat er schon zehnmal getroffen.
© Foto: Thomas Schulzke
Youssef Saado: Der große Pechvogel der Hinrunde. Aufgrund häufiger Verletzungen fiel er immer wieder aus. Ist aber wieder auf dem Weg zur Bestform. Hat seine Stärken vor allem im Eins-gegen-Eins.
© Foto: Helga Felgenträger
Daniel Durkalic: Eine Urgewalt. Mit 17 Saisontoren sieht alles nach einem typischen Knipser aus. Ist er auch, er kann aber viel mehr. Es gibt kaum einen Stürmer in der Liga, der mehr Wege nach hinten macht. Der 26-jährige nimmt jeden Zweikampf an. Jeden. © Foto: Thomas Schulzke
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Wir berichten am Sonntag ab 15 Uhr in einem Liveticker von der Partie Westfalia Wethmar gegen den Werner SC.

 

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