"Wir haben uns wieder selbst geschlagen"

BV Brambauer-Lünen

Träume sind Schäume. Das musste am ersten Spieltag dieses Jahres in der Fußball-Westfalenliga einmal mehr der BV Brambauer-Lünen erkennen. Er landete nach der doch etwas unglücklichen 1:3-Heimschlappe gegen den starken TuS Ennepetal wieder auf einem Abstiegsplatz.

BRAMBAUER

von Von Bernd Janning

, 31.01.2011, 12:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch BVB-Kapitän Thorsten Nitsche verhinderte die 1:3-Niederlage gegen Ennepetal nicht.

Auch BVB-Kapitän Thorsten Nitsche verhinderte die 1:3-Niederlage gegen Ennepetal nicht.

"Wir haben uns wieder wesentlich selbst geschlagen!" zog beim BV Brambauer Trainer Dankwart Ruthenbeck nach der neunten Niederlage im 16. Spiel eine traurige Bilanz. Doch er stellte sich wieder vor sein Team, schwieg zu Torwart Florian Fischer und Philipp Rosenkranz aus der Viererabwehrkette, auf deren Konto die beiden überflüssigen ersten Treffer gehen. "Wir haben aber Ennepetal den Sieg schwer gemacht. Die mussten arg kämpfen. Am Willen hat es bei uns nicht gefehlt", so Ruthenbeck, der sich über das geglückte Comeback das Langzeitverletzten Mittelfeldmannes Daniel Schaffer freute.

Brambauer zeigte auf jeden Fall gut vorbereitete Angriffe. Doch der letzte entscheidende Paß fehlte - und die Portion Glück. Nach dem Anschluss zum 1:2 durch Pascal Harder hatte Fathallah Boufeljat die dicke Chance zum Ausgleich. Doch dieser schoss dabei nur seinen letzten Gegenspieler an. Fazit: Individuelle Fehler erhöhen beim BVB den Druck. Es fehlt noch die notwendige Abgeklärtheit. Das Team ist zu ungeduldig, will vieles immer sofort. Vielleicht ist das Sonntag (6. 2., 15 Uhr) in der heimischen Glückauf-Arena der SV Herbede der richtige Aufbaugegner. Die Wittener stehen bisher durchweg auf einem Abstiegsplatz. Doch hier warnt Ruthenbeck sofort: "Die brauchen bei uns das Spiel nicht zu machen, können abwarten. Von uns erwarten alle Wiedergutmachung."

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