"Wir sind in der Fürsorgepflicht" - Jürgen Grondziewski über Spielabsagen

RN-Interview

Dortmunds Amateurfußballer reden wieder mehr über Spielabsagen als über Ergebnisse. Der Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski erklärt, warum der Kreis generell Spiele absagte und wie es weitergeht.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 14.12.2010, 14:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dortmunds Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski sieht sich in der Fürsorgepflicht.

Dortmunds Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski sieht sich in der Fürsorgepflicht.

Jetzt im Dezember lag es ja nahe, alles abzusagen. Denn es zeichnete sich wegen der Witterung ab, dass auf keinem Platz gespielt werden konnte. Wir haben auch jetzt noch keine Bauchschmerzen wegen der Nachholtermine. Wir müssen auch nicht unbedingt auf Wochentage ausweichen. Ich hoffe nur, dass uns im Frühjahr eine Absageflut erspart bleibt. Aber wie gesagt: Ich sehe noch genügend Möglichkeiten, auszuweichen.

Ja, das halten wir auch in dieser Spielzeit so, sollten unsere Kunstrasenplätze bespielbar sein. Wir haben ja immer mehr Anlagen, so dass wir darauf schon einige Spiele absolviert bekommen. Wir begrüßen es daher, wenn sich Vereine auf dem kurzen Weg untereinander absprechen und sie von sich aus Partien vielleicht auf den Kunstrasenplatz des Nachbarn verlegen.

Sie haben bombig mitgemacht und das Beste aus der schwierigen Situation gemacht.

Wir als Kreis haben wegen des Rahmen-Terminplans nach oben keine Verpflichtungen. Aber ganz so einfach ist das auch nicht. Was wäre denn, wenn die überkreislichen Ligen ihr Programm absolviert hätten und diese Vereine Spieler an ihre 2. Mannschaften abgeben? Dann sähen sich die anderen Teams benachteiligt.

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