Yasin Acar lässt den Lüner SV nach zwei Fehlversuchen jubeln

Fußball-Westfalenliga 2

Der Lüner SV hat nach der abgebrochenen Partie beim FC Iserlohn zurück in die Erfolgsspur gefunden. Offensivmann Yasin Acar brauchte drei Anläufe, um das goldene Tor des Tages zu erzielen.

Lünen

, 05.05.2019, 21:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Yasin Acar lässt den Lüner SV nach zwei Fehlversuchen jubeln

Yasin Acar (vorne) erzielte gegen YEG Hassel das goldene Siegtor. Dahinter lauert Daniel Mikuljanac. © Günther Goldstein

Für den Fußball-Westfalenligisten Lüner SV war es am Sonntag das erste Spiel nach der zuletzt abgebrochenen Partie beim FC Iserlohn, in der sich FCI-Stürmer Johannes Zottl schwer verletzt hatte (wir berichteten). Gegen YEG Hassel konzentrierte sich der LSV wieder auf das Sportliche und fuhr einen Sieg ein. Mit 1:0 triumphierten die Rot-Weißen am Ende.

Westfalenliga 2

Lüner SV – YEG Hassel

1:0 (0:0)

Mario Plechaty, Trainer des Lüner SV, war nach der Partie voll des Lobes für seine Mannschaft. „Ich ziehe meinen Hut vor der Mannschaft, was sie nach dieser Woche geschafft hat – nach der schweren Verletzung und den vielen Umstellungen. Wir haben jetzt sechs Siege aus den letzten sieben Spielen geholt. Es macht wirklich Spaß und die Stimmung in der Mannschaft ist gut“, sagte der LSV-Trainer nach dem knappen aber verdienten 1:0-Erfolg gegen YEG Hassel.

Yasin Acar war am Sonntag der Mann, der letztendlich den Unterschied ausmachte. Der Offensivspieler, der unter der Woche verkündete, dass er zur neuen Saison in die Oberliga zu Westfalia Rhynern wechselt, traf nach 68 Minuten nach einer schönen Einzelaktion zum 1:0-Siegtreffer. Zuvor ließ Acar allerdings gute Möglichkeiten liegen. Der Noch-Lüner scheiterte doppelt am Gästekeeper Polat Keser, der zwei Mal gut parierte (54./62.).

Lüner SV spielt zielstrebiger

Ohnehin gehörte dem LSV die zweite Halbzeit. Die Lüner spielten zielstrebiger als noch im ersten Durchgang, in dem Lünen allerdings auch schon die bessere Mannschaft war. „In der zweiten Halbzeit hatten wir eine Chance nach der anderen, viele Kontermöglichkeiten. Da müssen wir natürlich das 2:0 machen“, fand Plechaty auch ein wenig Kritik. Neben Acar hatten noch Talha Temur (75.) und Marcel Ramsey (81.) gute Einschussmöglichkeiten. Im ersten Durchgang scheiterte Adjany Ibeme zudem mit einem Lattenkracher.

In der Defensive ließ die gut geordnete Fünferkette der Lünen hingegen fast gar nichts zu. Lediglich in den Schlussminuten tauchte der Gast mal vor dem LSV-Gehäuse auf. Lünens Keeper Florian Fischer reagierte allerdings souverän und strahlte große Ruhe aus.

Nach dem neuerlichen Sieg haben die Lippestädter wieder Plätze in der Tabelle gutgemacht. Der Lüner SV steht nun mit 42 Punkten auf Rang sechs, erfüllt also aktuell die Saisonzielvorgaben des Vorstands. In dieser Woche erwarten den LSV gleich zwei schwierige Spiele. Am Mittwoch treffen die Schwansbeller zunächst im Kreispokal-Halbfinale auf den FC Brünninghausen (19 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen). Am kommenden Sonntag geht es für die Rot-Weißen dann zur schwierigen Auswärtsaufgabe zum RSV Meinerzhagen.

Lüner SV: Fischer – Denizci, Reis, Malcherek, Drees, Acar (86. Karsli), Ramsey, Temur, Mikuljanac (69. Basic), Ibeme (75. Plechaty), Lahr

YEG Hassel: Keser – Oezcan (84. Akyürek), Ridvan Demircan, Eren, Tosun, Gülgün, Cakir, Enes Demircan (60. Ersoy), Kilic (60. Özcan), Turhal, Özkaya

Tor: 1:0 Acar (68.)

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