Zukunft der Handball-Bezirksliga ist geklärt – es kommt anders als gedacht

Handball

Die Grundstruktur für die kommende Bezirksliga-Saison der Handballer steht. Durch den Rückzug von zwei Vereinen musste allerdings die erwartete Lösung gekippt werden.

Lünen, Werne

, 21.05.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Strukturen für die kommende Bezirksliga-Saison der Handballer sind geklärt.

Die Strukturen für die kommende Bezirksliga-Saison der Handballer sind geklärt. © Günther Goldstein

Die Entscheidung über die Staffelanzahl für die künftige Handball-Bezirksliga-Saison der Männer ist getroffen. Damit ist die Zukunft für die Mannschaften des Lüner SV, VfL Brambauer II und TV Werne geklärt. Die anfängliche Vermutung, mit zwei Parallelstaffeln an den Start zu gehen, hat sich nicht bestätigt. Es bleibt bei einer überkreislichen Staffel.

Durch die Möglichkeit, dass die infrage kommenden Vereine nach dem Saisonabbruch durch die Corona-Pandemie Wildcards ziehen konnten, hatte der Kreisvorstand des Handballkreises Hellweg anfänglich darüber nachgedacht, im Männerbereich mit zwei Parallelstaffeln in der Bezirksliga an den Start zu gehen.

Diese Option hat sich nun aber durch den freiwilligen Abstieg des TuS Eintracht Overberge, der einen Neustart in der Kreisklasse versuchen will und dem Aufstiegsverzicht des VfL Kamen II erübrigt.

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Demnach gibt es rein organisatorisch und mit Blick auf den Spielbetrieb keine Änderungen. „Ich finde es gut, dass es bei einer Staffel bleibt. Gerade uns kann es nur helfen, weiter Erfahrung zu sammeln, und das würden wir bei daraus sich ergebenden mehr Spielen auch machen. Wir wollen definitiv einen besseren Platz in der Tabelle als zuletzt und zeigen, dass wir zurecht noch in der Liga sind, unabhängig von Corona“, sagt Dominik Schidlowski, Coach des VfL Brambauer II.

Auch Sven Weber, Vorsitzender des Lüner SV, findet die Entscheidung nachvollziehbar: „Aufgrund der Anzahl der Mannschaften ist diese Entscheidung mit Sicherheit die richtige. Denn bei 14 Mannschaften machen zwei Staffeln mit jeweils sieben Teams keinen Sinn.“ Der Lüner SV ist eine der Mannschaften, die durch die Wildcard in die Bezirksliga aufgestiegen ist.

Änderungen wird es aber höchst wahrscheinlich hinsichtlich der Hygienevorschriften geben. Wenn der Spielbetrieb bei der noch anhaltenden Corona-Pandemie wieder eröffnet, gilt es gewisse Vorkehrungen zu treffen und Verhaltensmaßnahmen einzustudieren. Dafür ist ein Leitfaden für Trainer herausgegeben.

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