Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Der FC Nordkirchen entscheidet das Spiel gegen Holzwickede II erst spät für sich

Fußball: Bezirksliga

Dennis Närdemann ist der Matchwinner beim 3:1-Heimsieg gegen Holzwickede II, das dem FC Nordkirchen aber kräftig zugesetzt hat. Gegen neun Holzwickeder wird es dann ein Geduldsspiel.

Nordkirchen

, 08.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Der FC Nordkirchen entscheidet das Spiel gegen Holzwickede II erst spät für sich

Daniel Krüger erzielte kurz vor der Pause den 1:1-Ausgleich. © Sebastian Reith


FC Nordkirchen – Holzwickede II 3:1 (1:1)

Und keine Minute später legte er Robin Schwick den Ball auf, der aus 20 Metern den 3:1-Endstand erzielte. Ein Tor und eine Vorlage – Kurzarbeiter Närdemann hatte entscheidenden Anteil am Nordkirchener Erfolg gegen den Ligasechsten Holzwickeder SC II, der mit vier Oberliga-Akteuren im Kader es dem Tabellenführer alles andere als leicht machte. „Wir hatten natürlich Glück mit den zwei Karten, sonst hätten wir das Spiel auch nicht gewonnen“, sagte später Nordkirchens Abwehrchef Nils Venneker.

Die zwei Platzverweise in den Minuten nach dem Seitenwechsel spielten Nordkirchen wirklich in die Karten. Erst zog Keeper Timo Harbott vor dem Strafraum die Notbremse gegen Daniel Krüger. Und wenige Minuten später sah der gelbvorbelastete Henning Heubel die Ampelkarte für ein Foul.

Nordkirchen biss sich aber die Zähne an Holzwickede aus. Und man fragte sich, warum HSC-Coach Olaf Pannewig nicht Robin Golisch von Beginn an zwischen die Pfosten gestellt hatte. Golisch parierte immer wieder stark und hielt seiner Elf lange das Remis.

Teilweise war es zum Verzweifeln. Dominick Lünemann hatte seinen Schuss zum Beispiel schon im Winkel zappeln sehen – Golisch bekam nicht nur hier die Fäuste ans Leder (72.). Er fing auch einen Pass von Joachim Mrowiec ab (67.), entschärfte Krügers Kopfball (71.) sowie später dessen Flugkopfball (79.). Dann kam auch noch Pech dazu. Wie Kapitän Florian Fricke die Ecke von Patrick Trawinski noch daneben köpfen konnte...

„Obwohl wir fast eine Halbzeit zwei Mann mehr waren, haben wir es nicht clever gemacht. Aber das muss man so mitnehmen. Drei Punkte sind drei Punkte und fertig“, sagte Matchwinner Närdemann.

Man merkte Nordkirchen die nicht ganz vollen Akkus nach dem Pokalspiel am Donnerstagabend gegen Greven (3:2) noch an. Auch den Routiniers unterliefen haarsträubende Fehler. „Das ist Harakiri, was ihr hier spielt!“, polterte Trainer Issam Jaber an der Seitenlinie nach dem Gegentreffer über die rechte FCN-Abwehrseite.

Der FC Nordkirchen war sichtlich beeindruckt vom frischen Holzwickeder Kombinationsfußball. Philipp Sandhowe bewahrte Nordkirchen mit einer Heldentat vor einem höheren Rückstand.

Ideen? Fehlanzeige. Tim Bröers Hundertprozentige (4.) war lange Zeit das einzige, was Nordkirchen nach vorne zustande brachte. Erst Krügers Großchance nach einer halben Stunde hätte dann der Ausgleich sein müssen. Der fiel sechs Minuten später dann durch ebendiesen Krüger. Eine Ecke hatte Nordkirchen ins Spiel zurückgebracht.

FC Nordkirchen: Sandhowe - Venneker, Fricke, Kutscher, Bröer, Fritsche, Lünemann, Schwick (87. Rabitsch), Trawinski, Krüger (84. D. Eroglu), Mrowiec (77. Närdemann)

Tore: 0:1 Sacher (12.), 1:1 Krüger (36.), 2:1 Närdemann (82.), 3:1 Schwick (83.)

Gelb-Rote Karte: Heubel (53., Foul/HSC)

Rote Karte: Harbott (49., Notbremse/HSC)

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt