Florian Juka: „Wenn wir in Nordkirchen verlieren, dann dreht unser Präsident durch“

rnFußball-Bezirksliga

Florian Juka kickt seit Jahresanfang für den TuS Bövinghausen in der Bezirksliga. Am Sonntag trifft der Offensivspieler mit seinem Team auf den FC Nordkirchen.

Nordkirchen

, 20.03.2019, 15:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Jahresanfang geht Florian Juka (26) für den Fußball-Bezirksligisten TuS Bövinghausen auf Punkte- und Torejagd. Zuvor kickte der Offensivspieler mit Lüner Vergangenheit für die Hammer Spielvereinigung in der Oberliga. Den ersten Erfolg hat Juka zu Jahresbeginn mit dem Gewinn der Dortmunder Hallenfußballstadtmeisterschaften schon gefeiert. Jetzt will er mehr. Am Sonntag trifft Juka mit seinem TuS im Topspiel auf den FC Nordkirchen (15 Uhr, Am Schloßpark, Nordkirchen).


Herr Juka, entscheidet der TuS Bövinghausen am Sonntag den Meisterschaftskampf in der Bezirksliga 8?
Die Meisterschaft ist dann noch nicht entschieden. Mit einem Sieg machen wir dann aber einen Schritt in die richtige Richtung. Eine Vorentscheidung ist es aber nicht. Diese Liga ist kein Selbstläufer. Wir müssen auch weiter unsere Hausaufgaben machen.

Beide Mannschaften sind aktuell zu stark für die Bezirksliga. Dennoch kann nur ein Verein Meister werden. Warum wird Ihr Team am Ende jubeln?
Ich denke, dass wir mit Reinholz, Gazioch und Mateus Cardoniz die allgemein bessere Offensivkraft haben.

Im Hinspiel gab es für Bövinghausen beim 2:2 gegen Nordkirchen die einzigen Punkteverluste. Warum wiederholt sich das am Sonntag nicht?
Weil sich Bövinghausen in der Winterpause noch einmal mit drei erfahrenen Oberliga-Spielern verstärkt hat.

Und wenn doch?

Ich denke, dass dann unser Präsident Ajan Dzaferoski komplett durchdreht. Wir fahren nach Nordkirchen, um zu gewinnen.

Sie spielen seit Jahresanfang für Bövinghausen, haben bei den Dortmunder Hallenfußballstadtmeisterschaften direkt den Titel gewonnen. Sind Sie angekommen?
Ja, ich bin auf jeden Fall angekommen. Mit dem Sieg bei den Dortmunder Hallenstadtmeisterschaften war nicht zu rechnen, wir waren ein kleiner Underdog und sind jetzt eine geschlossene Mannschaft geworden. Ich fühle mich wohl.

Ihr großes Vorbild Cristiano Ronaldo hat in der Champions-League neulich einen Dreierpack geschnürt. Was würden Sie dafür geben, damit es Ihnen am Sonntag auch gelingt?
Mir ist es eigentlich egal, wer am Ende die Tore macht. Ich will die Punkte mitnehmen. Ein 1:0-Sieg reicht mir. Wenn ich dann noch das Tor erziele, wäre es natürlich umso schöner für mich.

Vervollständigen Sie abschließend bitte folgenden Satz: Wenn wir am Sonntag in Nordkirchen gewinnen, dann werde ich...

Dann jubele ich erst einmal, renne zu unserem Präsidenten Ajan Dzaferoski und schlage ihn (lacht).

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