Irina Tepe fliegt aus Spanien direkt aufs Nordkirchener Basketballparkett

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So ganz angekommen sind die Basketballerinnen des FCN in dieser Saison noch nicht. Für Irina Tepe ist dies aber noch kein Grund zur Sorge. Ins Spiel gegen Kinderhaus II geht sie positiv.

von Nico Ebmeier

Nordkirchen

, 26.09.2019, 16:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im zarten Alter von elf Jahren schliff ihre Schwester sie mit zum Basketballtraining. Diese hat sich schon längst dem runden Spielgerät entsagt, Irina Tepe dagegen spielt nun schon seit 20 Jahren beim FC Nordkirchen. In ihrem Jubiläumsjahr hat die 31-Jährige durchaus große Ziele, den ersten Saisonsieg soll es am besten schon am Sonntag (18 Uhr, Von-Humboldt-Straße, Münster) gegen Westfalia Kinderhaus II geben.

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Westfalia Kinderhaus II - FC Nordkirchen

„Es wird insgesamt eine super schwere Saison“, meint Tepe. „Man weiß jetzt noch nicht, wer oben mitspielen wird beziehungsweise wer um den Klassenerhalt spielen wird.“ Das Nordkirchener Ziel ist aber klar: „Wir wollen bloß nicht wieder so eine Zitterpartie wie im vergangenen Jahr. Dann lieber ein ganz ruhiger Saisonausklang.“

Und selbst, wenn es wieder so eine lange Hängepartie werden sollte, weiß Tepe, „dass wir immer zusammenhalten. Wir sind ein richtig gutes Team, bei dem jede Frau für die andere kämpft.“ Auf die Frage, wie sich die Flügelspielerin selbst bezeichnen würde, antwortete sie deshalb auch: „Ganz klar: Teamplayerin.“

Besonders ist bei den FCN-Damen auf jeden Fall die enorme Altersspanne. „Wir haben dieses Jahr eine 15-Jährige in unseren Reihen und ein paar Ü30-Spielerinnen. Aber das macht uns auch so ein wenig aus. Die Vielfalt in der Halle. Das Klima ist einfach super.“

Westfalia Kinderhaus ist schwer einzuschätzen

Der Gegner aus Kinderhaus sei sehr schwer einzuschätzen, sagt Tepe. „Wir haben uns traditionell gegen Westfalia Kinderhaus schwer getan. Dennoch finde ich, dass sie verhältnismäßig schwach in die Saison gegangen sind.“ Auf welches Spiel sie sich in dieser Saison besonders freut, steht dabei außer Frage. „Auf das Derby gegen Werne. Da ist richtig Stimmung in der Halle.“

Wäre Irina Tepe übrigens keine Landesliga-Basketballerin geworden, wäre ihre Karriere wahrscheinlich ins Wasser gefallen: „Ich wäre sehr sicher Schwimmerin geworden“, sagt sie. „Ich war als Kind in jedem Urlaub am Meer und bin eine echte Wasserratte.“

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Personell muss der FCN am Sonntag zwei herbe Rückschläge verkraften. Daniela Klodt und Rike Breuing fehlen. Irina Tepe selbst kam erst in der Nacht zu Freitag wieder. Sie war beruflich bedingt mit ihrer Schulklasse in Spanien.

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