Nach Einspruch: Sperre von Simon Mors vom FC Nordkirchen verkürzt

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Simon Mors darf spielen. Der Staffelleiter hat die Sperre von drei auf zwei Wochen reduziert, nachdem der FCN Einspruch eingelegt hat. Sein Sturmpartner spielt dagegen 2019 nicht mehr.

Nordkirchen

, 29.11.2019, 17:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der FC Nordkirchen hat mit einem Einspruch Erfolg gehabt. Eigentlich sollte Simon Mors, Stürmer des FC Nordkirchen, noch das Spiel beim TuS Wüllen aussetzen. Drei Wochen war der Angreifer gesperrt worden. Doch nun kommt alles ganz anders.

Denn der FC Nordkirchen hat gegen die dreiwöchige Sperre von Simon Mors Einspruch eingelegt. Dem wurde durch den Staffelleiter stattgegeben. „Die Aussagen waren eigentlich ganz klar“, sagte Issam Jaber, Trainer des FC Nordkirchen. Der FC Nordkirchen hatte höchstens einen minderschweren Fall angenommen. Unverständlich war für die Verantwortlichen im Nordkirchener Lager deswegen, warum Horst Dastig dennoch drei Wochen verhängt hatte.

Simon Mors: „Ein ganz normaler Zweikampf“

„Das war ein ganz normaler Zweikampf, bei dem ich zur Grätsche runtergehe und den Ball spiele. Dann zeigt mir der Schiedsrichter die Rote Karte. Ich kann mir das bis heute in keiner Weise erklären“, sagte Mors im Interview vor zwei Wochen über den Platzverweis in der 60. Minute gegen den SV Gescher. Nach dem Einwand hat Dastig die Sperre nun auf zwei Wochen verkürzt.

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Nun hat Mors rückblickend nur ein Spiel gefehlt, weil Totensonntag spielfrei war. Gegen Wüllen ist er Sonntag wieder auf dem Platz und lindert die Stürmernot beim eigentlich so offensivstarken FCN, dem zuletzt die Alternativen vorne ausgegangen waren.

Daniel Krüger fällt weiter verletzt aus

Auch Daniel Krüger, der sich Anfang Oktober eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hat, ist zwei Monate danach weiter verletzt. Die Verletzung sei „immer noch nicht ganz verheilt“, teilte Krüger mit. „Den Muskel hat es doch deutlich heftiger erwischt als zunächst angenommen“, sagte er.

„Die Verletzung war schlimmer, als gedacht. Wir wollen kein Risiko eingehen“, sagte Issam Jaber. Ob Faserriss oder Bündelriss - unklar. Fakt ist lediglich, dass der Top-Torjäger dieses Jahr nicht mehr spielt und erst 2020 wieder eingreifen wird.

In Wüllen sind die Gäste klarer Favorit, trotz Personalnot, und obwohl der FC Nordkirchen sportlich die vielleicht größte Talsohle seit anderthalb Jahren durchläuft. Nach der 1:4-Niederlage gegen die TSG Dülmen am vergangenen Spieltag haben die Nordkirchener in der Tabelle viel Boden verloren.

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Bei zwölf Punkten Rückstand auf Liga-Spitzenreiter TuS Haltern II denken nur noch die kühnsten Optimisten beim Tabellenvierten an einen Aufstieg im Mai. Dass am Wochenende der Ball auf dem Rasenplatz Friedmate in Wüllen rollt, davon dürfte nach guten, trockenen Wetterprognosen auszugehen sein. Am Donnerstag war der Rasenplatz noch gesperrt. Das angesetzte Nachholspiel gegen den SV Gescher wurde erneut verlegt.

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