Nach schwierigem Start will der FC Nordkirchen in Lüdinghausen einiges besser machen

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Der FC Nordkirchen ist der erklärte Favorit gegen Union Lüdinghausen. Trainer Mario Plechaty: „Wenn jeder abruft, was er kann, habe ich keine Angst.“

Nordkirchen

, 11.09.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mario Plechaty, Trainer des Fußball-Bezirksligisten FC Nordkirchen, kennt Union Lüdinghausen noch aus seinen Zeiten als Spieler beim SV Südkirchen. „Das waren tolle Duelle“, erinnert sich Plechaty. Bernd Melchers trainierte damals Union und war Plechatys Gegner. Heute ist Melchers im Haupt- und Fußballvorstand des FC Nordkirchen.

Nach dem phasenweisen zähen Auftaktspiel, das der FC Nordkirchen schließlich doch mit 1:0 gegen Eichlinghofen gewann, will es der FC Nordkirchen in Lüdinghausen besser machen. Die Mannschaft sei unter der Woche sehr selbstkritisch gewesen. „Das Spiel war schwierig“, sagte Plechaty über den Ligastart, „aber das ist normal. Das haben wir auch auf anderen Plätzen gesehen.“ Statt nervös will der FC Nordkirchen mutig und offensiv auftreten.

Etwas zu früh kommt das Ligaspiel wohl noch für Stürmer Simon Mors. Beim 9:0-Auswärtssieg im Kreispokal am Donnerstag traf Mors zweimal, der lange verletzt war und in die Mannschaft rotiert ist. „Er ist seit anderthalb Wochen wieder im Training. Er kommt - und ich freue mich darauf“, sagte Plechaty. In ein bis zwei Wochen soll Mors auch ein Kandidat für den Kader sein.

Nils Venneker fällt verletzt aus

Ausfallen wird Nils Venneker. Der Innenverteidiger hat sich im Training einen Faserriss im Oberschenkel-Beuger zugezogen. Und auch wenn Florian Siemerling angeschlagen ist: Personelle Not entstehe in der Nordkirchener Hintermannschaft dadurch nicht, so Plechaty.

Hinter Daniel von der Leys Einsatz steht noch ein Fragezeichen wie auch hinter Dominik Dupke, der eine Prellung gegen Eichlinghofen davongetragen hat. „Wenn er kann, wird er spielen“, sagte Plechaty.

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Für Union Lüdinghausen ist es das zweite Derby hintereinander. Nach der Niederlage gegen den SuS Olfen (1:2) war es unter der Woche still um Lüdinghausen. Plechaty erwartet einen kämpferisch und laufstarken Gegner. Dass es in den vergangenen Jahren auch hitzige und unruhige Duelle waren, weiß Nordkirchens Trainer. Plechaty: „Wenn wir eine Spitzenmannschaft sein wollen, müssen wir das umgehen können. Und wenn jeder abruft, was er kann, habe ich keine Angst.“

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