Nils Venneker und Robin Schwick - zwei Cousins mischen die Bezirksliga auf

rnFußball-Bezirksliga

Für Robin Schwick ist Nils Venneker einer der wichtigsten Bezugspunkte in der Nordkirchener Mannschaft. Aber auch im Privatleben sehen sich die beiden Cousins oft.

Nordkirchen

, 15.04.2019, 12:49 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als Robin Schwick (19) sein zwölftes Saisontor gegen Körne erzielt hatte, lief der Torschütze des Fußball-Bezirksligisten zu Abwehrchef Nils Venneker (27) und sprang in dessen Arme. Nils Venneker und Robin Schwick sind Cousins. Und keine anderen Mannschaftsmitglieder verbringen in so vielen unterschiedlichen Lebensbereichen so viel Zeit miteinander.

„Man hat seine Höhen und Tiefen“, sagte Schwick am Montag nach dem 4:0-Kantersieg über Körne. Das Körne-Spiel gehörte definitiv zu den Höhen in Schwicks erstem Seniorenjahr. Ein Tor hatte Schwick erzielt, an zwei weiteren Treffern war der Youngster, der über die linke Seite kommt, beteiligt. „Ich hoffe schon, dass - wenn wir jetzt alle Spiele gewinnen - Bövinghausen noch Punkte liegen lässt“, sagte Schwick.

Schon Emil Schwick schoss Tore für den FC Nordkirchen

Bereits Robins Vater Emil Schwick ging jahrelang für die Nordkirchener auf Torejagd und gehörte zur Aufstiegsmannschaft in die Bezirksliga vor einem Jahrzehnt. Jetzt könnte der Filius, der unter anderem für RW Ahlen und Lippstadt im Juniorenbereich gespielt hat, am Saisonende mit Nordkirchen noch eine Liga höher klettern. Dass Nordkirchen das Zeug dazu hat, hat es erst am Sonntag in Körne wieder unter Beweis gestellt.

Für Robin Schwick ist sein älterer Cousin Nils Venneker „ein Fixpunkt in der Mannschaft“, wie Schwick erzählte. Auf dem Feld profitiert Schwick vor allem von Vennekers präzisen Diagonalbällen. Die Cousins sehen sich fast täglich, zumal Robin Schwick eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann im Familienbetrieb der Vennekers begonnen hat. „Wir gehen fast jeden Tag zusammen Mittag essen. Und manchmal kocht sogar die Oma“, berichtete Robin Schwick, dessen Vater Emil der Bruder von Nils Vennekers Mutter Petra ist. „Die Familie ist ja sowieso sehr eng zusammen“, sagte Nils Venneker.

Zwei Cousins und zwei Geschwister

Arbeit, Sport, Familie - und auch im Freundeskreis gibt es mittlerweile private Verflechtungen. Denn über seinen Cousin lernte Robin Schwick auch seine Freundin kennen. Nils Vennekers Freundin hatte da schließlich noch eine Schwester... „Wir verbringen auch in der Freizeit viel Zeit miteinander“, sagte Robin Schwick.

Früher war das anders. Als Nils Venneker noch in Herbern spielte und Schwick als A-Junior sonntagmorgens weite Auswärtsfahrten antrat, schaffte es Venneker meistens nicht. „Da habe ich nicht so viele Spiele gesehen, muss ich ehrlicherweise sagen. Und dann war Robin ein Jahr verletzt“, sagte Venneker. Der Altersunterschied sei kein Problem. Venneker: „Das spielt keine Rolle.“

Hoffen auf Bövinghausens Patzer

Zurück zur aktuellen Saison: Nils Venneker geht nicht davon aus, dass Bövinghausen in einem der ausstehenden vier Spiele noch Punkte lässt. „Ich glaube, dass beide Mannschaften alle Spiele gewinnen werden“, so Venneker. Das Restprogramm des aktuell Tabellenzweiten Bövinghausen, der aber aus eigener Kraft noch an Nordkirchen vorbeiziehen kann, sei nicht schwierig genug.

Lesen Sie jetzt