Ralf Bülskämper (47) nahm schon vor fast 30 Jahren am Davertpokal teil

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Als er aus der A-Jugend kam, sorgte Ralf Bülskämper beim Davertpokal gleich für Furore. Das ist mittlerweile fast 30 Jahre her. Am Wochenende war er der älteste Akteur beim Davertpokal.

Nordkirchen

, 08.01.2020, 14:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ralf Bülskämper weiß noch, wie es geht. Für das Überraschungsteam BW Ottmarsbocholt, das als B-Ligist in die Zwischenrunde einzog, zeigte der älteste Teilnehmer beim Davertpokal, dass mit ihm noch immer zu rechnen ist.

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Auf die Frage, sein wie vieler Davertpokal die Auflage 2020 gewesen ist, schnauft Ralf Bülskämper tief durch. Mit einem Bierchen in der Hand steht der 47-jährige Ottmarsbocholter nach dem Turnier-Aus, über das sich bei seinem Verein am Ende kaum einer grämt, vor der Halle. „Machen wir uns nichts vor, die erste Teilnahme ist 28 oder 29 Jahre her. Ich war damals 19, kam bei Ottibotti gerade aus der A-Jugend raus“, sagt Bülskämper.

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Bülskämper erinnert sich: Den Davertpokal holte er gleich mehrfach

Gleich bei einer seiner ersten Auftritte erreichte er das Finale, nahm auch die Auszeichnung als bester Spieler mit nach Hause, erinnert sich Bülskämper. Später gewann er den Cup mehrfach, sowohl mit Davaria Davensberg als auch mit Union Lüdinghausen.

Ralf Bülskämper (47) nahm schon vor fast 30 Jahren am Davertpokal teil

Davertpokal 2004: Thorsten Albers (Union), Torwart Jörg Kühl (GW Selm) und Ralf Bülskämper (r.) als erfolgreichster Schütze wurden zu den besten Spielern des Turniers gewählt. © WEA

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„Für Ottmarsbocholt war es so: Wir haben uns, glaube ich, ganz gut verkauft. Dass für uns das Halbfinale nicht drin ist, war uns im Vorhinein klar“, sagt Bülskämper. Am ersten Tag war sein Team die Turnierüberraschung. „Es sind viele gute Fußballer hier, aber nicht die ganz herausragenden Techniker, wie wir sie früher öfter mal hatten“, sagt Bülskämper.

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Verbundenheit zum FC Nordkirchen ist groß

Die Verbundenheiten zu vielen Fußballern sind immer noch groß. Als Ottmarsbocholt im letzten Gruppenspiel der Zwischenrunde auf Nordkirchen traf, kreuzten sich auf dem Feld auch die Wege von Robin Schwick und Ralf Bülskämper - das war dann schon fast wie ein Familientreffen. „Gerade, wenn man gegen den Sohn eines seiner besten Kumpels spielt“, sagt Bülskämper. Emil Schwick, Vater von Robin, war sogar Trauzeuge bei Ralf Bülskämper. „Spätestens dann wird es ungewohnt“, sagt Bülskämper, lächelt und geht wieder in die Halle in Ascheberg.

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