SC Capelle siegt am Tag der Deutschen Einheit, SV Südkirchen unterliegt trotz Torspektakel

Fußall-Kreisliga B

Patrick Ritz erlöst den SC Capelle gegen Birati Münster spät. Warum Südkirchen eine Führung aus der Hand gab, erklärte Trainer Stephan Kriesinger.

Südkirchen

, 03.10.2019, 19:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
SC Capelle siegt am Tag der Deutschen Einheit, SV Südkirchen unterliegt trotz Torspektakel

Patrick Ritz (r.) erzielte gegen Birati das Siegtor für Capelle. © Jura Weitzel

Englische Woche im Kreis Münster am 3. Oktober: In der Fußball-Kreisliga B hat der SC Capelle nach der 0:6-Pleite in Werne mit 1:0 beim Schlusslicht Birati Münster gewonnen. Der SV Südkirchen unterlag dem SC Gremmendorf mit 3:5.

Birati Club Münster - SC Capelle

0:1 (0:0)

Das späte Siegtor für die Capeller erzielte Patrick Ritz acht Minuten vor dem Abpfiff mit einem Schuss aus 20 Metern. „Es war ein verdienter Sieg“, sagte Reinard Behlert, Capelles Trainer, „aber es war ein sehr schweres Spiel. Birati war nicht die Schießbude wie gegen Nordkirchen, als ich die Mannschaft gesehen habe.“ Allerdings stand Capelle hinten auch bombenfest. Birati hatte in den Spielen davor trotz Pleiten immer mindestens zwei Treffer erzielt.

Der SCC verpasste es, frühzeitig höher in Führung zu gehen. In der ersten Halbzeit scheiterte Ritz einmal an der Latte, Biratis Torhüter kratzte einen Freistoß von der Linie und Oliver Eckey traf aus spitzem Winkel nur den Pfosten. Behlert: „Ein 1:0 zählt auch!“

SV Südkirchen - SC Gremmendorf

3:5 (3:3)

So sehr Capelle mit Toren gegeizt hatte, so torreich war die Partie zwischen Südkirchen und dem neuen Tabellendritten SC Gremmendorf. Südkirchens Trainer Stephan Kriesinger hatte eine Reaktion gefordert. Und die bekam er auch. „Die Mannschaft hat eine gute Einstellung an den Tag gelegt“, sagte Kriesinger.

Nach einer halben Stunde stand es schon 3:3 - ein Spiel für die Zuschauer bei Herbst-Fußballwetter. „Wir haben unser Heil in der Offensive gesucht“, sagte Kriesinger. Allerdings vergaß seine Elf etwas das Verteidigen. Nach Nils Dornheges zweitem Treffer zum 3:2 (20.) - er hatte auch schon zum 1:1 ausgeglichen (13.) - hielt die Führung nur neun Minuten. Zwischendurch hatte Julian Rohlmann (17.) zum 2:2 ausgeglichen. „Wir hätten eigentlich mit 6:3 in die Halbzeit gehen müssen. Chancen waren da“, meinte Kriesinger. In Hälfte zwei habe seine Mannschaft aufopferungsvoll gekämpft, Gremmendorf aber die Tore gemacht.

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