So sehen die Pläne von Nordkirchens Stürmer Raphael Lorenz (30) aus

rnFC Nordkirchen

Raphael Lorenz fehlt dem FC Nordkirchen seit Jahresbeginn. Der Stürmer nimmt sich im Moment eine Auszeit vom Fußball. Vom Karriereende will er noch nicht sprechen. Das macht er momentan.

Nordkirchen

, 14.08.2019 / Lesedauer: 2 min

Raphael Lorenz hat auf der großen Fußball-Bühne schon viel erlebt. In der Jugend von Borussia Dortmund ausgebildet, Einsätze in den U-Nationalmannschaften des DFB und mit der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund in die 3. Liga aufgestiegen. „Den Sprung nach ganz oben schaffen ja die wenigsten“, erklärt er.

Der 30-Jährige hat viel erlebt, viel mitgemacht und sich zu Beginn des Jahres erst mal eine Auszeit ausgenommen. Zum Leidwesen des FC Nordkirchen, der ohne den Stürmer in der Rückrunde und in der Aufstiegsrelegation auskommen musste. „Die Aufstiegsrelegation habe ich natürlich verfolgt, das war bitter. Und auch den Staffelwechsel jetzt“, erklärt er. Beim ersten Saisonspiel in Stadtlohn konnte er nicht dabei sein als Zuschauer, doch wenn es die Zeit zulässt, will er sich demnächst mal wieder ein Heimspiel seiner alten Teamkollegen angucken.

Seine berufliche und private Situation hat ihn zu der momentanen Pause bewegt, Lorenz bildet sich aktuell beruflich weiter, würde es deshalb nur einmal die Woche zum Training schaffen. Zudem steckt er gerade mitten im Umzugsstress. „Es geht für mich von Dortmund nach Schwerte, was den Weg nach Nordkirchen noch ein Stück weiter werden lässt“, sagt er.

Für die fußballerische Schaffenspause entschieden

Durch die berufliche Weiterbildung packt er es nicht mehr regelmäßig zum Training, hat sich deshalb für die fußballerische Schaffenspause entschieden. „Ich bin vor kurzem 30 geworden, die Familienplanung steht auch an. Das hat erst mal Priorität“, erklärt er. Trotzdem sei der Kontakt noch gut zu den alten Kollegen, er lobt auch das Verhältnis zu Nordkirchens Trainer Issam Jaber.

Doch wie sieht es mit einem Comeback von Lorenz aus, der auch schon beim ASC 09 Dortmund und dem Lüner SV aktiv war? Wird es überhaupt noch eins geben? „Das ist erst mal nicht geplant, aber Karriereende würde ich auch noch nicht sagen. Mal gucken, was da noch so kommt“, sagt er.

Lesen Sie jetzt