TV RW Nordkirchen zeigt Interesse an der Tennishalle - es tut sich was rund um die Anlage

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Der TV RW Nordkirchen will offenbar selbst als Käufer für die Tennishalle eintreten. Derweil verhandelt der Verein einen neuen Pachtvertrag für die Outdoor-Plätze. Das ist notwendig für Fördermittel.

28.08.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Tennisverein Rot-Weiß Nordkirchen plant hinter den Kulissen seine Zukunft. Neben der Sanierung der zwei maroden Tennisplätze, auf die der Verein aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ hoffen kann, will der Tennisverein auch den Pachtvertrag für die Tennisanlage verlängern und hat Interesse am Kauf der Tennishalle in Nordkirchen bekundet.

Jürgen Kemper ist in diesen Tagen ein vielbeschäftigter Mann. Der Vorsitzende des Tennisvereins Rot-Weiß wartet auf Rückmeldungen von Banken und verhandelt mit der Stadt gerade auch einen neuen Pachtvertrag. „Er läuft im nächsten Jahr aus“, sagte Kemper - und der Tennisverein will ihn verlängern.

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Das ist auch notwendig und eilt sogar ein wenig. Denn damit der TV Rot-Weiß Nordkirchen für die Platzsanierungen förderfähig ist, ist ein langfristiges Vertragsverhältnis Grundvoraussetzung. „Bei Verpachtungen oder Vermietungen muss ein Vertragsverhältnis vorliegen, das bei Antragstellung noch für mindestens zehn Jahre Bestand hat“, schreibt das Land NRW. Heißt: Verlängert der Verein den Vertrag nicht, gibt es auch kein Geld aus dem Fördertopf.

Tennisverein möchte die Tennishalle in Nordkirchen kaufen

Ins Detail geht Kemper bei Zahlen nicht, nur, dass am Vertrag aus Klubsicht nicht viel zu tun sei. „Den Großteil davon können wir fast eins-zu-eins übernehmen“, ließ Kemper wissen.

Ein anderes Projekt, an dem der Tennisverein derzeit schraubt: Der TV RW würde die Tennishalle gerne kaufen. Die steht seit Monaten zum Verkauf. Ein Inserat im Internet bewirbt die 2.371 Quadratmeter große Vier-Court-Tennishalle als „Kapitalanlage mit lukrativer Rendite“, die für 389.000 Euro zu haben sei.

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„Wenn die Halle zu uns kommen könnte, wäre alles einfacher“, sagte Kemper. Dann wären Tennishalle und Plätze in einer Hand. Das Vereinsheim ist aktuell noch in Gemeindebesitz. Nur den veranschlagten Preis möchte der Tennisverein für die Halle nicht bezahlen und sieht ihn als zu hoch an. Trotzdem sei der Verein in Gesprächen mit einer Bank, um ein Finanzierungskonzept aufzustellen. Ein Angebot habe der Tennisverein aber nicht abgegeben - und ist dabei auch zurückhaltend. „Wir werden in Ruhe abwarten“, sagte der Tennisvorsitzende. Ihmzufolge verfüge der Verein nämlich über ein Vorkaufsrecht.

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