Aus 2:0 wird 2:3 - SuS Olfen sucht nach nach Gründen für die Merfeld-Pleite

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Der SuS Olfen ist um mehr Spielkontrolle bemüht. Gegen Merfeld habe die Kontrolle zum wiederholten Male gefehlt, bemängelte Innenverteidiger Matthias Potthoff.

Olfen

, 30.09.2019, 16:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie konnte das passieren? Olfens 2:3-Niederlage gegen Merfeld nach einer 2:0-Führung fällt in die Kategorien „bitter“ und „kaum nachvollziehbar“. Beim SuS begann noch am Sonntag die Aufarbeitung.

Norbert Sander, Olfens Sportlicher Leiter, hatte am Montag mit Trainer Michael Krajczy telefoniert. Das ist fast schon ein Ritual bei den beiden. Dieses Mal hatten sie aber mehr zu besprechen als sonst. „Wir waren uns einig, dass wir leichtfertig ein Spiel aus den Händen gegeben haben“, sagte Sander, „warum das so gekommen ist, soll die Mannschaft uns Dienstag erklären.“ Dann trainiert Olfens Bezirksliga-Truppe wieder.

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Krajczys Co-Trainer Matthias Potthoff, der selbst auf dem Platz stand, lieferte einen ersten Erklärungsversuch. Er vermisste das Gefühl, das Olfen alles im Griff hatte. „Wir führten zwar mit 2:0 und ich hatte nicht das Gefühl, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen könnten, aber so richtig kontrolliert war es dann doch nicht“, sagte er - eine Parallele zum Sieg in Lippramsdorf, als Olfen in der Schlussphase den Gastgeber wieder stark machte. Damals ging es gut, Olfen siegte mit 1:0. Diesmal nahm das Spiel einen anderen Ausgang.

Torwart André Milewzyk sieht unglücklich aus

Potthoff erkannte „viele Kleinigkeiten“, die zu der Niederlage geführt haben. Die Fehlerkette begann mit einem Ballverlust, aber auch André Milewzyk im Olfener Tor gab bei beiden Gegentoren keine glückliche Figur ab. „Dann ist es ein 50:50-Spiel. Dass wir es dann auch verlieren, kann passieren“, sagte Potthoff.

Sein Lösungsansatz: mehr Ruhe. „Wir dürfen nach Balleroberung nicht so schnell versuchen, den Ball nach vorne zu bringen.“ Das Risiko auf Ballverlust ist dann höher. Olfen fing sich Konter. „Die sind dann nur ganz schwer zu verhindern und wir sind ja auch nicht die Allerschnellsten hinten.“

Olfen spielt nun gegen den RC Borken-Hoxfeld (14.) und Schlusslicht FC Epe (18.) - zwei Gegner, gegen die die Olfener „solide punkten sollten“, wie auch Potthoff festhielt, „dafür braucht es aber über 90 Minuten eine gute Leistung. Wir müssen kontrollierter sein und unser Ding machen.“

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