Der SuS Olfen war mit dem 0:2 zur Pause noch gut bedient

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Olfens Trainer Michael Krajczy sah seine Mannschaft nicht auf der Höhe des FC Nordkirchen. FCN-Spieler Tim Bröer hat eine klare Meinung zum ausgebliebenen Elfmeterpfiff.

Olfen, Nordkirchen

, 16.09.2019, 13:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

Trainer Michael Krajczy hat die 0:2-Niederlage des SuS Olfen im Bezirksligaspiel gegen den FC Nordkirchen abgehakt. „Die ersten 25 Minuten waren in Ordnung. Es waren drei bis vier gute Sachen dabei. Wir haben es verpasst, richtig abzuschließen. Und das darfst du dir dann nicht erlauben“, sagte er.

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Der FC Nordkirchen wurde ab Mitte der zweiten Halbzeit immer dominanter. „Wenn wir nicht so gut gestanden hätten, hätte es zur Pause auch gut 4:0 stehen können. Wir waren so konfus. Nordkirchen hätte uns abschießen können“, sagte Krajczy, wusste aber: Gegen Nordkirchen darf man verlieren.

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„Das war die stärkste Mannschaft, die wir bisher als Gegner hatten. Ganz klar“, sagte Krajczy. Dass seine Elf Probleme hatte, sah er ein. „Wir hatten nicht viel zu bestellen“, sagte er. Immerhin: „Drei von oben haben wir jetzt weg. Nächste Woche geht es nach Lippramsdorf. Dann geht’s weiter!“, so Olfens Trainer.

Tim Bröer brannte auf das Derby

Tim Bröer, Mittelfeldspieler des FC Nordkirchen, war nach dem Schlusspfiff zufrieden. Gebürtig kommt er aus Selm. Deswegen war es für Bröer vielleicht noch etwas mehr Derby als für andere Nordkirchener. „Es ist eine schöne Sache, gerade wenn man hier aus der Gegend kommt. Wenn man gegen Olfen spielt, will man auch gewinnen“, sagte Bröer.

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„Wir haben das in der ersten Halbzeit überragend gemacht, Chancen gehabt und hätten zur Halbzeit auch noch höher führen müssen“, sagte Bröer. Er äußerte sich auch zum ausgebliebenen Elfmeter und dem nicht gegebenen Tor für Nordkirchen. „Beim Elfmeter stand ich direkt daneben. Ich hätte gesagt ja: Jockel wollte den Nachschuss verwerten und er (Anm. d. Red.: Matthias Potthoff) tritt ihm auf den Fuß.“ Dadurch habe Joachim Mrowiec auch nicht mehr schießen können.

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Ob der Ball bei Simon Mors‘ Schuss hinter der Linie war, konnte Bröer nicht sehen. „Unsere Stürmer sagen: Tor!“, so Bröer. Issam Jaber, Trainer der Nordkirchener, hielt fest, dass die Situation ja nicht mehr spielentscheidend war.

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