Dietmar Köhler: „Alles, was jetzt noch mehr kommt, wäre sensationell“

Volleyball-Relegation

Vor heimischer Kulisse treffen die Volleyballer des SuS Olfen auf den TV Jahn Dortmund zum Auftakt in die Relegationsrunde. Mit einem Sieg wäre für Olfen danach alles möglich.

von Carl Brose

Olfen

, 09.05.2019, 16:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dietmar Köhler: „Alles, was jetzt noch mehr kommt, wäre sensationell“

Laura van Dunderen und der SuS Olfen wollen in der Relegation gegen Dortmund vorlegen. © Jürgen Weitzel

Für die Volleyballerinnen des SuS Olfen startet am Freitag die Relegation um den Aufstieg in die Verbandsliga. Zum Auftakt treffen die Olfenerinnen vor heimischem Publikum in der Halle an der Hoddenstraße (Anwurf 19.30 Uhr) auf den TV Jahn Dortmund, der ebenfalls als Vizemeister der Landesliga um den Aufstieg kämpft. Als Drittletzter der Verbandsliga komplettiert der Münsteraner TSC Gievenbeck die Relegationsrunde.

Mit dem Auftaktspiel gegen Dortmund hat Olfen direkt die Möglichkeit vorzulegen. „Vor so einem Spiel ist man angespannter als sonst. Ich denke, gerade die Mädchen sind etwas aufgeregter als sonst. Es geht schließlich um eine Menge. Aber in erster Linie sind die Euphorie und die Vorfreude auf das Spiel riesig. Das merkt man im Training“, sagt der Olfener Trainer Dietmar Köhler. Durch die starke Rückrunde, in der es nur eine Niederlage für die Mannschaft gab, geht Köhlers Mannschaft auch mit jeder Menge Selbstbewusstsein in die Partie: „Wir haben in Spielen, in denen es um viel ging, bisher immer ziemlich gut gespielt. Irgendwie liegt uns das scheinbar.“

Publikum als Vorteil?

Gerade vor heimischem Publikum erhoffen sich die Olfenerinnen, einen ersten Schritt Richtung Aufstieg zu machen. „Wir merken jetzt schon im Vorfeld die Unterstützung unserer Fans. Da kommen jede Menge Rückhalt und Zuspruch für Freitag“, so Köhler. Der Gegner aus Dortmund sei der vermeintlich schwächere Kontrahent in der Relegationsrunde. Die Dortmunderinnen kassierten mit sechs Niederlagen zwei mehr, als Olfen in der regulären Saison. „Das bedeutet aber nichts. Bei solchen Spielen wird am Ende einfach die Tagesform entscheidend sein. Trotzdem denke ich, dass Gievenbeck als Verbandsligist der Favorit in der Runde ist.“

Fünf Wochen ohne Pflichtspiel

Das letzte Ligaspiel liegt für die Olfenerinnen nun bereits fünf Wochen zurück. Mit einem 3:1-Erfolg gegen Datteln verabschiedete sich der SuS in eine kleine Pause vor den Relegationsspielen. „Die Zeit ging sehr schnell vorbei, wir mussten uns da nicht irgendwie durchquälen. Das hat uns auch gutgetan, denn wir haben die Zeit genutzt, um mal ein bisschen häufiger zu trainieren. Außerdem ist der Zusammenhalt im Team nochmal gewachsen“, sagt Köhler. Lediglich ein wenig erfolgreiches Testspiel gegen Lüdinghausen habe für einen kleinen Dämpfer gesorgt. „Aber die Mannschaft will es jetzt am Freitag umso besser machen. Vielleicht war die Niederlage auch gar nicht so schlecht für den Kopf.“

Letztendlich geht Köhler, der bereits seit 13 Jahren Trainer in Olfen ist, mit jeder Menge Relegations-Erfahrung in die entscheidenden Spiele. „Ich habe das in den letzten Jahren schon häufiger gehabt. Man wird auf jeden Fall immer ruhiger, ich habe schließlich auch öfters mal gewonnen. Aber egal was am Freitag passiert, wir können stolz sein auf das, was wir erreicht haben. Alles was jetzt noch mehr kommt, wäre sensationell für uns.“

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