Julian Klask macht auf sich aufmerksam - ist er ein Kandidat für die erste Elf beim SuS?

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Julian Klask war bisher ein eher unauffälliger Typ beim SuS Olfen. Er ist kein Riese und hat bislang eher weniger Spielzeiten gehabt. Warum sich das bald ändern könnte...

Olfen

, 17.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Ein junger Olfener Bezirksliga-Fußballer war am Dienstag im Test gegen den SV Herbern (2:4) auffällig, weil er so unauffällig war. Die Rede ist von Julian Klask (21). Kaum Fehler, gutes Stellungsspiel, wenig verlorene Zweikämpfe. Die taktisch gute Ausbildung ist auch schon Michael Krajczy, Trainer der Olfener, aufgefallen. Gegen den starken Landesligisten Herbern stellte er Klask erst auf die Doppel-Sechs und später ins linke Mittelfeld.

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So unauffällig (gut) wie Klask am Dienstag spielte, war er irgendwie auch immer in den letzten zweieinhalb Jahren beim SuS Olfen. Auf den Aufstiegsfotos aus dem Mai feiert Klask kräftig mit. Er gehörte stets zum Kader, nachdem er noch zu Bezirksliga-Zeiten vor über zwei Jahren nach Olfen gewechselt war.

Julian Klask: „Ich kann jede Position spielen“

„Ich hatte immer kleine Wehwehchen, bin ausgefallen und wollte mich dann rankämpfen. Das war dann immer schwierig, wieder ranzukommen“, sagte Klask. Aber eine tragende Rolle trug er bislang nicht. Klask spielte in der A-Jugend, in der Reserve und bei der ersten Mannschaft. Das könnte sich bald ändern.

Denn Krajczy schätzt, dass Klask weiß, wo er hinlaufen muss, dass er das Spiel auf der Sechs versteht. „Ich versuche, mich dieses Jahr mehr zu zeigen und der Truppe so zu helfen“, sagte Klask, „ich kann jede Position eigentlich spielen: Sechser, hinten, rechts - oder auch mal vorne. Die letzten Minuten habe ich nochmal alles gegeben.“

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Den jungen Olfener sollte man daher nicht unterschätzen, wenn es um die Besetzung der Startelf-Plätze am 11. August geht. Zumal Julian Klask topfit ist, wie Krajczy aufgefallen ist. Entgangen ist dem Olfener Übungsleiter auch der Treffer zum 1:4 nicht. Mit dem Schlenzer vier Minuten vor dem Abpfiff ins lange Eck belohnte Klask sich für seine gute Leistung selbst.

Sonderapplaus von Trainer Michael Krajczy

„Es ist ein Testspiel. Da muss man alles versuchen. Dann habe ich die Ecke anvisiert - und dann war der Ball drin“, erklärte Klask sein Tor. Krajczy nickte zustimmend. Und klatschte beim Applaus extra fest in die Hände.

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