Kurze Winterpause wird harte Umstellung für SuS Olfen

rnFußball: Kommentar

Fußball-Bezirksligist SuS Olfen schöpfte im vergangenen Jahr in einer verlängerten Winterpause Kraft. In dieser Saison geht es schnell wieder los. Das macht die Vorbereitung noch wichtiger.

Olfen

, 29.12.2019, 22:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

In England beneidet man die Bundesliga für die Winterpause. Die Zeit bietet Kurzurlaub, Erholung und die Chance auf eine Vorbereitung ähnlich der in der Sommerpause. Stattdessen wird im Mutterland des Fußballs durchgespielt. Anstrengend!

Dem SuS Olfen kam im vergangenen Jahr die lange Winterpause im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld sehr entgegen. Der Kreis verlängerte die Winterpause auf drei Monate, um drohenden Spielabsagen im Februar auf Rasenplätzen zuvorzukommen. Für Olfen hatte das einen angenehmen Nebeneffekt. Der damalige Kreisligist konnte in Ruhe analysieren und einen sehr langen Anlauf nehmen, um die letzten Spiele der Saison mit voller Energie zu gestalten. Verloren hat der SuS bis zur Sommerpause nicht mehr. Am Saisonende stand nach einer Siegesserie der Aufstieg.

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Liga könnte mit Nachholspiel noch früher starten

Ganz anders in diesem Jahr: Die Liga ist mit 18 Teams voll, die Winterpause wird aufgrund des Termindrucks früh enden. Am 9. Februar ist sowieso wieder Auftakt. Womöglich muss Olfen nach einem ausgefallenen Spiel sogar schon am 2. Februar nachholen.

Dann würde die Winterpause nur sieben Kalenderwochen betragen – fünf weniger als im vorangegangenen Jahr – eine Umstellung für Michael Krajczy und sein Team. Die Zeit muss der Klub deshalb sorgsam nutzen, um in der kalten Jahreszeit nicht unten reinzurutschen. Auf einen Abstiegsplatz hat Olfen nur drei Punkte.

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