Läuferinnen des SuS Olfen quälen sich in Siegerländer Hitze - mit Erfolg

Leichtathletik

Luca-Lynn Faßbender und Marie Gövert hatten mit der brutalen Hitze so ihre Probleme. Am Ende waren beide aber sehr stolz.

von Nico Ebmeier

09.08.2020, 16:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Luca-Lynn Faßbender (l.) und Marie Gövert (r.) liefen in Wenden.

Luca-Lynn Faßbender (l.) und Marie Gövert (r.) liefen in Wenden. © SuS Olfen

Unablässig brannte die Sonne bei 36 Grad auf im Siegerland auf die Kunststoffbahn, als sich die beiden SuS-Leichtathletinnen Marie Gövert und Luca-Lynn Faßbender bei einem 800 Meter-Rennen in Wenden einfanden.

Zu dem Wettkampf, der von den beiden Landesdisziplintrainern Dr. Milan Dransmann und Egon Bröcher angesetzt worden war, hatte sich dann auch fast die komplette westfälische Elite auf den Mittelstrecken eingefunden. Die beiden SuSlerinnen waren sogar froh, bei der Hitze „nur“ die 800 Meter-Strecke laufen zu müssen. Beide sind mittlerweile auf den 1500 Meter und länger spezialisiert, so war die kürzere Distanz eine willkommene Abwechslung, um die Schnelligkeit zu testen.

Von Beginn an nahmen Marie Gövert und Luca-Lynn Faßbender in dem starken Feld das hohe Anfangstempo der Spitzengruppe an und versuchten, den Abstand nach ganz vorne möglichst knapp zu halten. Dabei hatte Marie Gövert nach 300 Metern das Pech, dass sie nach einer Rangelei abstoppen und wieder neu antreten musste, was sehr viel Kraft kostete.

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Am Ende waren die beiden SuSlerinnen bei der Hitze hochzufrieden mit ihren Zeiten: Marie Gövert lief mit 2:19.07 Minuten ihre zweitschnellste Zeit über die 800 Meter-Strecke, Luca-Lynn Faßbender kam in neuer Bestzeit von 2:21,96 Minuten ins Ziel, fast zwei Sekunden schneller als ihre bisherige Bestzeit über die Distanz. Trotzdem resümierte Luca-Lynn Faßbender am Ende: „Die 800 Meter werden nicht meine Lieblingsstrecke, die sind mir zu schnell und zu kurz. Dann lieber 1500 Meter oder 3000.“

Gelegenheit dazu hat sie bereits am nächsten Samstag im Stadion Rote Erde, wo ein weiterer hochkarätiger Wettkampf nach der Coronapause ausgetragen wird. Dort wird sie dann 1500 Meter in Angriff nehmen, für Marie Gövert stehen zum ersten Mal in diesem Jahr die 3000 Meter auf dem Programm.

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