Mario Pongrac erwartet ein spannendes Derby bei Union Lüdinghausen gegen SuS Olfen

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Mario Pongrac trainierte den SuS Olfen, ehe er dann zu Union Lüdinghausen wechselte. Jetzt ist Pongrac seit zwei Jahren nicht mehr aktiv und wünscht sich ein Unentschieden im Derby.

von Hendrik Skirde

Olfen

, 29.08.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Sonntag trifft der SuS Olfen beim Bezirksliga-Heimspiel auf Union Lüdinghausen. Mario Pongrac, ehemaliger Trainer der beiden Mannschaften, verriet, wie er das Derby einschätzt. „Beide Mannschaften haben ähnlich viele Punkte, auch die aktuelle Situation und Lage in beiden Vereinen ist ähnlich“, sagte Pongrac. Er gehe deshalb von einem Unentschieden aus.

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Lüdinghausen habe sich gezielt verstärkt. „Sie haben jetzt viele junge Spieler. Das Gleiche gilt auch für Olfen. Aufgrund des Budgets ist es für beide Vereine sicherlich das Beste, so viele Spieler wie möglich aus den eigenen Reihen hochzuziehen“, sagte der 39-Jährige. Einen Wunsch gab er auch ab: „Ich würde mir ein Unentschieden auf jeden Fall wünschen, da ich beide Vereine mag und es so gerecht wäre.“

Pongrac um Meisterfeier betrogen

Man hätte durchaus davon ausgehen können, dass Pongrac eher Lüdinghausen die Daumen drückt, denn die Zeit in Olfen endete ziemlich plötzlich wegen starker Differenzen. In der Saison 2013/14 war Pongrac gerade mit dem SuS Olfen Herbstmeister in der Kreisliga A geworden. Alle Zeichen standen auf Aufstieg.

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Zum Halbjahresgespräch wurden dann aber die unterschiedlichen Ansichten über die zukünftige Zusammenarbeit deutlich. „Der Vorstand und ich haben uns damals zusammengesetzt und überlegt wie wir weitermachen. Dann habe ich mitbekommen, dass sie bereits einen neuen Trainer für die nächste Saison geholt haben. Ich sollte dann bis zum Ende der Saison hier weitermachen. Das habe ich nicht mit mir machen lassen und bin dann gegangen“, erinnert sich Pongrac. Nun sei alles wieder geklärt und der Vorstand und Pongrac haben sich ausgesprochen. „Wir haben ein respektvolles Verhältnis zueinander“, so der ehemalige SuS-Trainer.

Nachdem er im Winter der Saison 2013/14 bei Olfen das Handtuch schmiss, startete Pongrac in der darauffolgenden Saison 2014/15 bei Union Lüdinghausen und bekam dort seine Aufstiegsfeier, die ihm in Olfen verwehrt blieb. „2014/15 stieg ich dann mit Lüdinghausen in die Bezirksliga auf. Das ist bisher mein größter Erfolg im Fußball“, so der ehemalige Union-Trainer.

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Sohn spielt beim SuS Olfen

Heute hat Pongrac immer noch eine enge Beziehung zum SuS Olfen, die durch seinen Sohn zustande kommt. „Mein Sohn spielt in der F-Jugend beim SuS Olfen“, sagte Pongrac. Obwohl der selbstständige Pongrac aktuell auf Grund von Zeitmangel keinen Verein betreut, könnte er sich ein baldiges Engagement in der Jugendabteilung vorstellen. „Wenn mein Sohn in ein paar Jahren immer noch gerne Fußball spielt, würde ich gerne nochmal im Jugendbereich etwas machen“, sagte Pongrac mit Blick auf die Zukunft. Trotz der SuS-Zugehörigkeit seines Sohnes drückt Pongrac am Sonntag aber beiden Mannschaften die Daumen.

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