Michael Karwot vor dem Osterwick-Spiel: „Wir werden nicht auf Unentschieden spielen“

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Gipfeltreffen in der Kreisliga A: Osterwick gegen Olfen. Der SuS kann davonziehen, doch Innenverteidiger Michael Karwot warnt: „Sonntag kann sich für Osterwick auch alles wieder ändern.“

Olfen

, 02.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Fußball-Kreisligist SuS Olfen reist Sonntag (15 Uhr, Im Kleining, Rosendahl) zum Verfolger Westfalia Osterwick und könnte dort eine Vorentscheidung im Titelrennen herbeiführen. Abwehrchef Michael Karwot mahnt im Interview aber zur Ruhe.

Herr Karwot, Sie sind nach längerer Abwesenheit erst in der Winterpause zur Mannschaft gestoßen. In welchem Zustand haben Sie die Mannschaft vorgefunden?

Ich habe selten in so einer fitten Mannschaft gespielt. Was sich geändert hat, ist dass immer 18 bis 19 Jungs beim Training sind. Wenn wir mit 14 Mann trainieren, kommt es einem fast schon wenig vor. Dadurch ist richtig Zug im Training. Gegen Schöppingen waren auf der Bank sechs bis sieben Leute, die ja auch für die erste Elf infrage kommen. Da sieht man das Potenzial. Jeder will spielen. Deshalb sind auch Spannung und Aggressivität im Training.

Wenn Olfen am Sonntag in Osterwick gewinnt, hat Ihr Team sieben Zähler Vorsprung. Das lässt sich Olfen aber dann aber nicht mehr nehmen, oder?

Ne! Wir haben direkt danach zwei Heimspiele gegen Mannschaften, die etwas weiter unten stehen. Aber so weit denken wir noch nicht.

Osterwick muss ein Tor mehr schießen als Olfen, wenn es noch eine realistische Titelchance haben will. Womit rechnen Sie?

Sie werden auf jeden Fall kommen, weil sie mächtig unter Druck stehen. Dem anfänglichen Druck müssen wir Stand halten, indem wir konzentriert und kompakt stehen. Wir werden uns nicht hinten reinstellen, aber es kommt eine Menge Arbeit auf uns zu.

Sind Sie überrascht von Osterwicks schwacher Serie nach der Winterpause?

Ja, ich bin über die Ergebnisse schon überrascht. Wir hatten sechs Punkte Rückstand vor der Winterpause. Jetzt haben wir vier Punkte Vorsprung. Das hätte jeder von uns blind unterschrieben. Man rechnet eigentlich nach einer Niederlage mit einer Reaktion, die aber nicht kam. Aber nach Sonntag kann sich für Osterwick auch alles wieder ändern.

Wie groß ist der Vorteil?

Wir werden nicht auf Unentschieden spielen. Was uns nicht passieren darf: Dass wir wie gegen Schöppingen 35 bis 40 Minuten brauchen, um ins Spiel zu finden.

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Gegen Schöppingen hat Ihr Team auf ein Tor gespielt, es aber nicht getroffen. Was geben Sie den Stürmern mit auf den Weg?

Das war eins von diesen Spielen, in denen du noch zwei Stunden spielen könntest und das Tor nicht triffst. Ich wünsche mir, dass wir genau so spielen wie in der zweiten Halbzeit. Wir müssen nichts ändern.

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