Neuer Edel-Bolzplatz in Olfen: Ein Platz für Straßenkicker und feine Techniker

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Das über 100.000 Euro teure Soccerfield in Olfen ist eröffnet. Am Wochenende übergaben die Verantwortlichen vor dem Bezirksliga-Derby den neuen Platz ihrer Bestimmung: den Kindern.

Olfen

, 09.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Scheren waren genug da: Wilhelm Sendermann, Bürgermeister der Stadt Olfen, und Bernhard Bußmann, Vorsitzender des SuS Olfen, haben am Sonntag gemeinsam mit Sponsoren das Soccerfield am Steversportpark eröffnet. Sekunden später fand auch schon der erste Kick zwischen Jugendlichen statt.

Wilhelm Sendermann und Bernhard Bußmann schnitten das Flatterband auf Höhe der Platzmitte durch. Das Soccerfield war damit offiziell eröffnet.

Wilhelm Sendermann und Bernhard Bußmann schnitten das Flatterband auf Höhe der Platzmitte durch. Das Soccerfield war damit offiziell eröffnet. © Sebastian Reith

Über 100.000 Euro hat der Edel-Bolzplatz mit Kunstrasen, Banden und Fangnetzen gekostet. Für große Teile hatte die Stadt eine Förderung über 65.000 Euro erhalten. Weitere 37.500 Euro sind durch Spenden zusammengekommen. Davon übernahm der SuS Olfen 10.000 Euro. Die Bauarbeiten waren größtenteils bereits im Sommer beendet. Wegen der Corona-Pandemie hatte sich aber der offizielle Eröffnungstermin verschoben.

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„Wir waren alle mal jung. Ich habe selbst im Verein Fußball gespielt, aber wir waren alle gewöhnt, auf einem huckeligen Sportplatz oder auf einer Wiese zu pöhlen. Die Zeiten haben sich geändert, die Bedürfnisse, Fußball zu spielen, aber überhaupt nicht“, sagte Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann in seiner Rede.

Am und nicht im Steversportpark

Dass das Soccerfeld am und nicht im Steversportpark gebaut wurde, war immer Kern des Projekts. Denn Kinder und Jugendliche sollen es außerhalb von Trainingszeiten nutzen können. Während die umzäunte Groß-Sportanlage den SuS-Gruppen vorbehalten ist, ist das neue Kleinfeld öffentlich zugänglich. „Hier kann jeder Fußball spielen“, sagte Sendermann. Fußball verbinde Generationen und Kulturen.

Wilhelm Sendermann dankte in seiner Rede den Sponsoren.

Wilhelm Sendermann dankte in seiner Rede den Sponsoren. © Sebastian Reith

„Wir freuen uns, dass wir heute dieses Soccerfield eröffnen dürfen“, sagte Bernhard Bußmann. Die Planungen hatten bereits im Jahr 2013 begonnen. „Jetzt haben wir ein tolles Feld“, erklärte er - dass den ganzen Tag über Jugendliche am Sportplatz spielen können, sei dem SuS Olfen wichtig.

„Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen, der über das Kicken Mitglied im SuS wird und zur Jugendabteilung kommt“, sagte Sendermann. Georg Lackmann, Vorstandsmitglied der Fußballer, pflichtete ihm bei: „Wenn wir es schaffen, die Straßenkicker für Fußball begeistern, könnten sie irgendwann in der Bezirksliga für den SuS auflaufen.“

Rauhaardackel Paula ist offenbar auch Fan des SuS Olfen.

Rauhaardackel Paula ist offenbar auch Fan des SuS Olfen. © Sebastian Reith

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