Olfen hat Klassenerhalt trotz Niederlage sicher

Volleyball-Landesliga: SuS Olfen

Datteln hat sich in Olfen zum Meister der Volleyball-Landesliga gekrönt. Aber Olfen war dank dem besseren Start nah dran an einem Punktgewinn. Das 1:3 reichte zunächst nicht für den vorzeitigen Klassenerhalt – bis ein direkter Konkurrent kurz danach patzte.

OLFEN

, 25.02.2018, 17:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nele Müller unterlag mit Olfen Meister Datteln.

Nele Müller unterlag mit Olfen Meister Datteln. © Sebastian Reith

Der SuS Olfen hatte den Klassenerhalt in der Volleyball-Landesliga erst aus eigener Kraft verpasst und jubelte später doch noch über den Ligaverbleib. In der Halle an der Hoddenstraße in Olfen hatte der SuS dem Meister DJK Eintracht Datteln beim 1:3 aber Paroli geboten – und war der Überraschung nahe. Kurz danach verlor dann Bottrop mit 1:3 gegen Lünen.

Landesliga 6

SuS Olfen – Datteln

1:3 (25:16, 18:25, 21:25, 12:25)

Punkte hatte der SuS Olfen gegen den Tabellenführer nicht eingeplant. Nach 97 Minuten Spielzeit, nachdem Sarah Richter den Ball ins Netz geschlagen hatte und Dattelns Matchball perfekt war, musste man sagen: Olfen hätte gegen Datteln durchaus einen Punkt mitnehmen können.

Olfen spielte nämlich einen phänomentalen Auftaktsatz. „Datteln hat immer Startschwierigkeiten. Da haben wir sie sofort unter Druck gesetzt. Es ist alles durchgekommen“, sagte Köhler am Spielfeldrand, während bei Datteln im Hintergrund die Sektkorken knallten.

Führung reichte im zweiten Satz nicht mehr

Im zweiten Satz führte Olfen zwischenzeitlich noch. Nach dem 7:4 für Olfen riss der Faden. „Die haben aufgedreht, da war dann nichts ehr zu machen. Als wenn einer einen Schalter umknipst“, sagte Köhler. „Wir haben von Satz zu Satz nachgelassen. Der Block hat uns Probleme gemacht“, sagte Maria Lütkenhaus. Köhler schloss sich dem an: „Die Bälle kamen zurück, als wenn du gegen eine Betonwand schlägst.“

Nah dran am zweiten Satzgewinn war Olfen dann im dritten Durchgang, als sich der SuS zurück ins Spiel gekämpft hatte. Bis zum 5:11 klappte weiter nicht allzuviel: schlecht gestellte Bälle, die Annahme in höchster Not und der Dattelner Block, der schier unüberwindbar wirkte.

Glück fehlte im knappen dritten Abschnitt

Doch Olfen kam noch einmal zurück, kämpfte um jeden Ball und fand auch Mittel gegen die athletisch besseren Angreiferinnen, die die Bälle immer wieder mit Schwung auf Olfens Seite schmetterten.

Lütkenhaus setzte ein Ass zum 17:17 ins Feld, kurz danach führte der SuS sogar mit 19:17. Nach dem 20:20 fuhr Datteln schließlich den Satz ein. „Da muss man dann mal Glück haben. Uns fehlt das Abgezockte“, sagte Köhler. In Satz vier ergab sich Olfen dann weitestgehend ohne Gegenwehr.

SuS: Jäger, J. Köhler, M. Köhler, Lütkenhaus, Müller, Richter, Smolka, Schöler, Timmerhinrich

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