Olfens B-Junioren gehen voller Selbstvertrauen ins Bonusspiel gegen die TSG Sprockhövel

B-Jugend-Westfalenpokal

Der Auftakt in den Westfalenpokal ist der Abschluss eines fast perfekten Jahres für den SuS. Der Gegner scheint übermächtig, doch Olfen weiß, wie man Westfalenligisten ärgert.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 13.12.2019, 12:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
Olfens B-Junioren gehen voller Selbstvertrauen ins Bonusspiel gegen die TSG Sprockhövel

Wie im Vorjahr gegen Verl möchte der SuS Olfen auch diesmal einen Westfalenligisten ärgern. © Hendrik Skirde

Was war das für ein Jahr für die Fußball-B-Junioren des SuS Olfen? Den sicher geglaubten Landesliga-Aufstieg verdaddelt, mittlerweile wieder souveräner Bezirksliga-Tabellenführer und zum zweiten Mal in Folge Kreispokalsieger im starken Kreis Ahaus-Coesfeld. Einzig ein Weiterkommen gegen den schier übermächtigen Westfalenligisten aus Sprockhövel könnte das Ganze noch toppen.

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SuS Olfen - TSG Sprockhövel

Und dieser Gegner ist das härteste Los, das die SuS-Jugend hätte für die erste Runde ziehen können. Tabellendritter in einer Liga mit den Jugenden aus Schalke, Dortmund und Paderborn. Am vergangenen Wochenende ein 2:2-Remis gegen die S04-U17, die für Olfen-Coach Sascha Burzynski „mit Sicherheit zu den besten in Nordrhein-Westfalen zählt.“ Dazu zu Saisonbeginn die Junioren des BVB mit 2:0 geschlagen. „Die Jugendarbeit in Sprockhövel ist einfach richtig gut. Sie hat mittlerweile einen echten Namen“; so Burzynski.

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Dennoch - chancenlos sieht sich der SuS auf gar keinen Fall. Ungeschlagener Tabellenführer der Bezirksliga und zum zweiten Mal in Folge Kreispokalgewinner durch zwei Siege über die Landesligisten aus Stadtlohn und Vreden. „Die schauen ja auch auf die Tabelle und wissen, dass wir nicht einfach so aufgeben werden“, gibt sich der SuS-Coach kämpferisch.

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Dann war da ja noch der Westfalenpokalauftritt aus dem vergangenen Jahr, der Mut machen dürfte. Im Dezember 2018 war der SC Verl zum Wettbewerbsauftritt zu Gast an der Hoddenstraße - ebenfalls ein Westfalenligist. Der SuS zeigte sich ebenbürtig und wurde nach einem 2:2 in regulärer Spielzeit erst im Elfmeterschießen gestoppt.

SuS Olfen weiß, wie man einen Westfalenligisten ärgert

Und damit die große Überraschung diesmal gelingt, hat Burzynski längst einen passenden Matchplan ausgetüftelt. „Ich hole mir vor wichtigen Spielen immer Informationen über den Gegner ein. Ich weiß, dass ihr Spiel vor allen Dingen von den beiden Stürmern lebt.“ Gemeint sind der „bullige“ Konstantinos Toris (fünf Ligatreffer) und der „flinke“ Joe Hellmann (sechs Ligatreffer). „Sie benutzen Toris oft als Anspielstation, der den Ball schnell an Hellmann weitergeben soll. Das gilt es unbedingt zu verhindern“, weiß der Olfener.

Wie genau seine Mannschaft auftreten wird, weiß der Trainer allerdings noch nicht: „Wir werden wahrscheinlich immer noch im gewohnten 4-3-3-System auftreten und versuchen, eine Überzahl im Mittelfeld zu erzeugen. Ob wir versuchen werden, hoch zu pressen, weiß ich noch nicht.“

Unmut macht allerdings die Ansetzung des Spieles. „Es hätte auch gerne im Februar stattfinden können. Mittlerweile sind meine Jungs einfach platt“, so Burzynski. 23 Spiele machte die SuS-Jugend seit August dieses Jahres bereits, was die Freude über dieses „Bonusspiel“ aber keinesfalls trüben sollte.

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