Perfekter Saisonstart für Olfens Volleyballerinnen

Volleyball: Landesliga

Zweites Spiel, zweiter Sieg – nur der Lüner SV ist besser als Olfens Landesliga-Volleyballerinnen in die Saison gestartet. Mit dem TV Jahn Dortmund hat Olfen wieder gute Erfahrungen gemacht.

Olfen

, 29.09.2019, 22:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Perfekter Saisonstart für Olfens Volleyballerinnen

Karla Zuske (l.) versucht zu blocken, Lisa Czempik (M.) und Laura van Duderen beobachten den Block – eine Szene aus Olfens Heimspiel im Mai gegen den TV Jahn Dortmund. © Sebastian Reith

Der Jubel nach dem Sieg im Relegationsspiel gegen den TV Jahn war noch allgegenwärtig. Die Halle in Olfen war damals proppenvoll. Rund 300 Zuschauer sahen den fulminanten Sieg der Olfener Landesliga-Volleyballerinnen gegen Dortmund.

Landesliga 6

TV Jahn Dortmund - SuS Olfen

1:3 (20:25, 17:25, 25:23, 19:25)

In der Liga war Olfen auch wieder erfolgreich gegen den TV Jahn. Wie im Mai gewann Olfen das Spiel mit 3:1. Sogar die Satzfolge war ähnlich. Olfen gewann zwei Sätze, verlor den dritten, sicherte aber im vierten Durchgang den Sieg ab. Für die Tabelle bedeutete das: weitere wertvolle drei Punkte. Nur der Lüner SV, der vor den Olfenerinnen steht, ist ohne Satzverlust noch besser gestartet. Und auch Olfens Trainer Dietmar Köhler war bewusst: „Das war schon ganz wichtig.“

Denn schließlich ist der TV Jahn nicht irgendwer. „Die waren in der anderen Landesliga-Staffel damals auch Zweiter“, sagte Köhler, „daher war das bärenstark von uns.“ In den ersten beiden Sätzen begann Olfen in der Halle in Dortmund-Hörde richtig gut. „Wir haben die Sätze gut zu Ende gespielt und sind mit Elan in den dritten Satz“, sagte Köhler.

Kein Zugriff im dritten Satz

Irgendwie hätten seine Spielerinnen aber keinen Zugriff aufs Spiel bekommen. Schnell lag der SuS mit sechs Zählern hintendran. Kurz vor dem Satzende kam Olfen sogar noch einmal auf einen Punkt heran. Am Ende verlor Olfen den Satz, wenn auch knapp, mit 23:25.

Im vierten Durchgang fing sich der SuS dann aber wieder, erspielte sich einen Vorsprung von drei bis vier Punkten. Am Ende verwandelte Maria Lütkenhaus den Matchball. „Maria hat ihn locker in die Mitte geschlagen. Dann waren wir alle glücklich“, sagte Köhler. Er rechnet nun mit viel Selbstvertrauen für seine Mannschaft. „Wir wussten ja nicht, wo wir standen. Und meistens kommen wir erst immer etwas später in Form“, so der Trainer. Diesmal ist Olfen schon früh gut drauf. Und so auch ein Meisterkandidat.

SuS Olfen: Lütkenhaus, Maikötter, Köhler, Prott, Schlieker-Steens, van Dunderen, Jäger, Czempik, Zuske, Zieren

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