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Vor zwei Jahren machte Ralf Neugebauer (51) Schluss mit der Maloche unter Tage. Die Schichten waren hart und haben ihn geprägt. Auch für seine Arbeit als Fußballtrainer beim SuS Olfen.

Olfen

, 13.11.2018 / Lesedauer: 8 min

Nach über 30 Jahren als Bergmann stempelte Ralf Neugebauer ein letztes Mal auf Zeche Auguste Victoria aus und gab seine Arbeitssachen ab. Das war es. „Ich war schon ein bisschen angeknackst. Die Kollegen unter Tage waren einfach die zweite Familie“, sagt er am Wohnzimmertisch in der Doppelhaushälfte in Olfen, in der Neugebauer heute mit seiner vierköpfigen Familie lebt und über eine Terrasse auf den Garten blickt. Hier haben seine Söhne schon als Kinder auf der Wiese gekickt, bevor Neugebauer als Fußballtrainer beim SuS Olfen anfing.

Nach Bergbau sieht es in dem hübsch eingerichteten Haus gar nicht aus. Keine Grubenlampe als Dekoration, Neugebauer hat noch nicht mal einen Klumpen Steinkohle als Erinnerung im Haus. Mehr erinnert daran schon das Foto, das Ralf Neugebauer aus einem Mitarbeiterheft seines ehemaligen Arbeitgebers aufbewahrt hat. Mit Kumpels hockt der heute 51-Jährige für ein Gruppenbild in der ersten Reihe. Typische Bergmannskluft, Helm auf dem Kopf, Kohlenstaub im Gesicht.

Den Weg zum Beruf Bergmann ebnete Ralf Neugebauer der Fußball. An der Realschule Lüdinghausen stand er Mitte der 1980er-Jahre kurz vor dem Abschluss. Aber was danach? „Der eine machte weiter Schule. Bei anderen hatten die Eltern einen Betrieb. Für die war klar, dass sie da miteinsteigen. Nur ich wusste gar nicht, was ich machen will. Was ich nur wusste: Ich wollte keine Schule mehr“, sagt der damalige Defensivspieler Ralf Neugebauer und lacht.

„Willst du Geld verdienen, dann komm‘ auch auf´n Pütt.“

Lieber wollte er eigenes Geld verdienen, statt weiter die Schulbank zu drücken und für Klassenarbeiten zu lernen. Letztlich waren es Mitspieler aus seiner Fußballmannschaft beim SuS Olfen, wo Ralf Neugebauer in der Jugend spielte, die den Ausschlag gaben. Aus dem älteren Jahrgang „waren zwei bis drei dabei, die waren auf´m Pütt angefangen. Die sagten: Willst du Geld verdienen, dann komm‘ auch auf´n Pütt.“ Bereits im ersten Lehrjahr bekamen Bergleute mehrere Hundert D-Mark Gehalt. „Das war richtig gutes Geld. Verhältnismäßig viel“, sagt Neugebauer.

Aus einer Bergbaufamilie kam Ralf Neugebauer nicht. Seine Großeltern flüchteten mit sieben Kindern - sechs Töchtern und Ralf Neugebauers Vater als jüngstes Kind - aus Schlesien und landeten nach dem Zweiten Weltkrieg in Olfen. „Durch die Kriegswirren sind meine Großeltern damals vertrieben worden“, erzählt Neugebauer die Familiengeschichte.

Ralf Neugebauer wuchs in der Rönhagensiedlung auf

Zwischen 1954 und 1957 entstand die Rönhagensiedlung gut einen Kilometer vor Olfens Ortseigangsschild als Schlesierkolonie. Viele Familien, die sich hier niederließen, kannten sich schon aus der alten Heimat. Ralf Neugebauers Großeltern, die in Schlesien eine Gastwirtschaft betrieben hatten, erhielten in Olfen rund 2000 Quadratmeter Land. Ralf Neugebauer blickt von der Terrasse in den Garten, wo seine Großeltern wie in Schlesien Hühner und Kaninchen hielten und Gemüsegärten und Obstplantagen anlegten. Damals sah es hier anders aus als heute. Das Grundstück ist heute enger bebaut als damals. Einen Taubenschlag gibt es noch. Dabei sei sein Opa eigentlich gelernter Sattler gewesen, erzählt Ralf Neugebauer, der 1967 in Datteln als erster von drei Brüdern zur Welt kam. Sein Vater war Versicherungskaufmann, die Mutter Hausfrau.

Bergmannskarriere beginnt Mitte der 1980er-Jahre in Erkenschwick

1985 fing Ralf Neugebauer auf dem Bergwerk Ewald Fortsetzung (Erkenschwick) an. „Ich hatte vorher ehrlich gesagt keine Vorstellung davon“, gibt Neugebauer zu. Dreieinhalb Jahre dauerte die Ausbildung zum Bergmechaniker. „Viel war anfangs noch Handarbeit. Du musstest wirklich noch Kohlen schippen, die vom Förderband gefallen waren“, sagt er.

Ralf Neugebauer - früher Bergmann, heute Fußballtrainer

Ralf Neugebauer (4.v.l.) bei seiner ersten Grubenfahrt. Mit den anderen Auszubildenden ging es erstmals in über 800 Meter Tiefe. © Ralf Neugebauer

Erste Seilfahrt 1988: Mit einem Kribbeln im Bauch fuhr Neugebauer das erste Mal an. „Es war eine spannende Geschichte“, sagt er. Nach der Hauerprüfung meldete sich Neugebauer dann zum Abbau unter Tage. „Ich wollte vor die Kohle“, sagt er. Und er blieb im Abbau. 31 Jahre lang. Bis er zuletzt im Rückbau des Bergwerks mithalf, nachdem die Förderung auf Zeche Auguste Victoria ausgelaufen war. „Mir hat es immer Spaß gemacht“, so Neugebauer.

„Den Zusammenhalt, von dem man immer wieder im Bergbau hört, kann ich absolut bestätigen. Es gab vielleicht auch mal harte Worte, wenn Tacheles geredet wurde. Das war nichts für Zartbesaitete. Aber wenn es drauf ankam, war es egal, ob du Deutscher, Türke, Jugoslawe oder Pole warst. Du hast die Arbeit gemacht. Da konnte sich jeder auf den anderen verlassen.“

Ralf Neugebauer - früher Bergmann, heute Fußballtrainer

Ralf Neugebauer unter Tage. Das Bild ist mit einer speziellen Kamera aufgenommen worden, die den Brandschutz gewährleistet. Fotografieren war in der Grube nämlich strengstens verboten. © Ralf Neugebauer

Neugebauer wurde auch ein Vorbild für seine Brüder. Sein jüngerer Bruder begann auch eine Ausbildung als Bergmann, brach aber ab, um Maschinenbau zu studieren und schließlich wieder bei einem Bergbau-Zulieferer zu landen. Sein jüngster Bruder war ebenfalls zehn Jahre lang Bergmann. Aber die schwierigen Zeiten kamen ja noch.

Die Zeit der Ungewissheit

„Dann kam aber die Zeit, in der wir alle Bauchschmerzen bekamen“, sagt Ralf Neugebauer, „1997 fing das an. Da kam natürlich auch eine Angst auf.“ Erst 1996 hatte er geheiratet und Familie gegründet. Sohn Sören, heute 22 Jahre alt, kam im gleichen Jahr auf die Welt. Zudem wollte Ralf Neugebauer bauen. „Es gab Unruhe unter den Kumpels. Viele haben sich Gedanken gemacht. Ich natürlich auch - in dem Alter“, sagt und runzelt die Stirn. Bei Demonstrationen kämpfte Ralf Neugebauer, damals erst um die 30 Jahre alt, mit Kumpels gegen die Zechenschließungen.

Sein jüngster Bruder nahm damals die Exit-Angebote für Bergmänner wahr, schulte um und wurde Schweißer. Und Ralf Neugebauer selbst? Er guckte sich auch nach anderen Berufen um, doch Fliesenleger oder Gerüstbauer waren nichts für ihn. „Irgendwann habe ich gesagt: Ich ziehe es durch. Ich bleibe dabei“, sagt Neugebauer. Er habe letztlich Glück gehabt. „Man wusste ja nie, wann das Ende da sein wird. Als es hieß, dass 2018 die letzte Kohle gefördert wird, hat es bei mir genau gepasst“, sagt er.

Ralf Neugebauer - früher Bergmann, heute Fußballtrainer

Ralf Neugebauer (unten, 2.v.r.) mit seinen Kumpels auf Auguste Victoria. Das Bild entstand für das zecheneigene Magazin im Jahr 2012. © RAG Aktiengesellschaft, Thomas Dümmermann

Angst vor Unfällen habe er nie gehabt, obwohl sich Neugebauer selbst einmal die Hand durch einen herabfallenden Gegenstand gebrochen hat. „Alles Gott sei Dank wieder verheilt. Aber jeder Verletzte war einer zu viel“, sagt Neugebauer. Trotz hoher Sicherheitsmaßnahmen habe er aber auch schwere Verletzungen von Kumpels mitversorgen müssen. „Ein Restrisiko, wir haben es Grauzone genannt, ist einfach da. Man muss es nur versuchen, zu vermindern“, sagt er. Eine Portion Respekt gehört eben zum Bergmannsleben dazu. Schlagwetterexplosionen seien aber nie ein Thema gewesen. Neugebauer fühlte sich gut geschult für solche Katastrophen. Und die ehemalige „Volkskrankheit der Bergleute“, eine Staublunge, habe ihm dank Maskentechnik und Wasser zur Staubreduzierung bislang auch keine Probleme bereitet.

16.000 Tonnen Kohle am Tag gefordert

Neugebauer erlebte auch den technischen Fortschritt unter Tage mit. Heute geben Bergmänner Parameter in den Computer ein und der Kohlenhobel schneidet sich automatisiert in das Flöz. „Man musste mit weniger Leuten viel mehr fördern“, sagt Neugebauer. In Spitzenzeiten habe sein Team von gut 20 Bergmännern 16.000 Tonnen Rohkohle gemacht. Die Maschinen liefen täglich 24 Stunden und wurden von fünf wechselnden Schichten bedient. Für Neugebauer bedeutete das wechselnde Arbeitszeiten, mal Aufstehen am Sonntagmorgen um 3 Uhr, während er in der nächsten Woche erst am Nachmittag auf die Zeche fahren musste - nicht gerade familienfreundlich.

Schichtdienst hat auch Einfluss auf das Familienleben

Aber seine Ehefrau und die zwei Söne haben sich damit arrangiert und sich darauf eingestellt. „Wir haben gutes Geld verdient, aber man hat sich auch einiges gefallen lassen“, sagt Neugebauer. Wichtige Ereignisse aus der Sportwelt erlebte Neugebauer so hunderte Meter unter der Erdoberfläche. „Als Jens Lehmann den Zettel rausholte gegen Argentinien 2006, waren wir unter Tage. Wir sind natürlich über Telefon informiert werden. Unter Tage war ein Riesenjubel“, erzählt Neugebauer, „aber es war mein Job.“ Die Wechselschicht bedeutete nicht, dass der Biorhythmus sich ständig umstellen musste, sondern auch, dass Neugebauer Zeit für ein neues Hobby hatte: Er wurde Trainer bei Olfens Fußballern.

Ralf Neugebauer - früher Bergmann, heute Fußballtrainer

Die Zeche Auguste Victoria, aufgenommen am 21. August 2014 in Marl, arbeitete 115 Jahre lang. Darunter lag viele Jahre auch Ralf Neugebauers Arbeitsplatz. © dpa

Weniger Geld bis zur Rente

In seinem letzten Jahr auf der Zeche sei täglich ein Kumpel verabschiedet worden. Dann war er irgendwann dran. Am 22. August 2016 fuhr Ralf Neugebauer zur letzten Schicht ein, ging dann in die sogenannte Anpassung, die der Sozialplan für die Bergbaubeschäftigten vorsieht. „Rentner bin ich nicht. Rentner bin ich erst mit 62“, stellt Neugebauer klar.

Das Anpassungsgeld (APG) ist eine Leistung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und wird bis 55 Jahre gezahlt. „Um soziale Härten infolge der Stilllegungen im deutschen Steinkohlenbergbau zu vermeiden, gewähren wir aus Mitteln des Bundes und der Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland auf Antrag Anpassungsgeld an Arbeitnehmer (...)“, heißt es dazu auf der Internetseite des Bundesamtes. Das gehört zum Sozialplan beim Steinkohle-Aus. Mit rund 80 Prozent des ursprünglichen Bruttogrundlohns müssen Bergmänner dann auskommen. Allerdings fehlen die lukrativen Zuschläge aus dem Schichtdienst für Nacht- und Wochenendarbeit. Finanzielle Verluste sind also da. Um die Einbußen abzufedern, arbeitet Neugebauer auf geringfügiger Basis bei einem Bauunternehmen.

Ab einem Alter von 55 Jahren greifen dann Mechanismen der Knappschaft. Bereits 1963 verabschiedete der Bundestag ein Gesetz zur sogenannten Knappschaftsausgleichsleistung. Die Bergleute, die ohne eigenes Verschulden durch strukturell bedingte Stilllegungsmaßnahmen im Bergbau ihre Arbeit verloren hatten, sollten nicht zu Dauerarbeitslosen werden, begründet die Deutsche Rentenversicherung. Die Altersklasse der Bergmänner über 55 Jahre habe auf dem Arbeitsmarkt nämlich kaum eine Chance auf Beschäftigung. Ab 62 Jahren bekommen sie dann ihre Altersrente.

„Wenn es drauf ankam, war es egal, ob du Deutscher, Türke, Jugoslawe oder Pole warst. Du hast die Arbeit gemacht. Da konnte sich jeder auf den anderen verlassen.“
Ralf Neugebauer

Ausstieg ist beschlossene Sache

Bei der Frage, ob der Ausstieg aus der Steinkohle-Förderung ein Fehler ist, schnauft Ralf Neugebauer tief durch und denkt nach. „Sicherlich bin ich auch für sauberen Strom. Wir haben zum Schluss aber alle gesagt, dass es ein Fehler ist“, sagt Neugebauer. Er denkt wieder nach. „Wir machen uns auch ein Stück abhängig. Und wir brauchen die Energie alle. Eins ist aber auch klar: Der Ausstieg ist beschlossen und damit war es das auch. Das wird es in der Form auch nie wieder geben. Als Bergmann ist das immer ein lachendes und ein weinendes Auge.“

Ralf Neugebauer ist Schalke-Fan, aber nicht verbissen

Es ist nicht so, dass Ralf Neugebauer ein fußballverrückter Familienvater ist. Er ist Schalke-Fan, hat aber keinen Stadion-Zwang und abonniert auch keinen Pay-TV-Sender, um die Spiele von Schalke alle zu verfolgen. „Ich kann es auch gut ohne die Vereinsbrille sehen. Das, was es früher ausgemacht hat wie Tradition und Fans, nimmt mich heute nicht mehr mit“, sagt Neugebauer unverblümt zur Entwicklung im Profigeschäft. Viel häufiger ist er beim SuS Olfen, dem Amateurverein, bei dem er die ganze Jugend schon gespielt hat. Seit 2001 - Sohn Sören spielte damals in der F-Jugend - begann er, nach langer Pause vom Fußball wieder einzusteigen. Erst als Helfer, dann als Trainer. Sein Trainerkollege Heinz Lachenit, der Neugebauer wieder motivierte, war selbst Steiger auf der Zeche - so schließt sich dann der Kreis auch wieder.

Fußball und Bergbau sind untrennbar miteinander verbunden

Überhaupt waren Zechen im Ruhrgebiet vielerorts ganz eng mit dem Fußball verzahnt. Nicht nur Schalkes Tradition fußt auf der Bergbau-Kultur. Auch die SpVgg Erkenschwick war mit Neugebauers Zeche Ewald verknüpft. „Der halbe Bergbau hat damals da gespielt. Die Spieler waren auch auf der Zeche“, sagt Neugebauer. Bergwerksdirektor Anton Stark war in den 1970er-Jahren gleichzeitig Präsident des Erkenschwicker Fußballvereins. Dass der als Filmregisseur berühmte Sönke Wortmann 1980 das Tor zum Aufstieg in die 2. Bundesliga schoss, war schon damals ein kleines Fußballmärchen.

Ralf Neugebauer - früher Bergmann, heute Fußballtrainer

Ralf Neugebauer betreute in der vergangenen Saison die C-Junioren des SuS Olfen im ersten Bezirksliga-Jahr. Der Aufstiegstrainer konzentriert sich aber mittlerweile auf organisatorische Aufgaben im SuS. © Jürgen Weitzel

Ralf Neugebauer legte die C-Trainerlizenz ab, zog sich aber im Sommer etwas vom Traineramt zurück und konzentriert sich auf das spezielle Torwarttraining für die Jugendlichen und die ehrenamtliche Vorstandsarbeit. „Wir haben in Olfen viele kleine Torhüter. Die müssen auf der Linie unheimlich schnell sein und beweglich sein“, sagt Neugebauer, „du siehst bei Torhütern, dass jeder eine Schokoladenseite hat. Rechts kommt er an jeden Ball, links kommt er nicht richtig runter. Darauf trainieren wir hin.“

Ralf Neugebauer ist ein Teamplayer

Die Arbeit als Bergmann hat auch seine Trainerlaufbahn geprägt und Neugebauers Charakter geformt. Er arbeitet gerne in Teams, sein Trainerstab bei den C-Junioren war im Aufstiegsjahr vierköpfig und damit ungewöhnlich groß. Neugebauer hält nichts von der One-Man-Show, weder in der Mannschaft noch im Trainerstab: „Alleine geht es nicht. Das ist etwas, was Bergbau und Fußball verbindet: Dieses Zusammenhalten sehe ich persönlich auch im Fußball. Gerade im Jugendbereich. Es gibt vielleicht den überragenden Stürmer, der jedes Tor trifft, aber im Grunde musst du ein Team haben.“ Neugebauer sind andere Meinungen von den Trainerkollegen wichtig.

Unter dem Haus der Familie wird wohl nie abgebaut

Seine Söhne haben zum Bergbau keinen großen Bezug. Unter Tage waren sie nie. „So richtig hat es sie, glaube ich, nicht interessiert, was der Papa da macht“, sagt Neugebauer und lacht. Das Haus der Familie wird aber ewig mit dem Bergbau verbunden sein, nicht nur wegen der beruflichen Geschichte von Ralf Neugebauer. Unter der Siedlung befinden sich in über 1.000 Metern ebenfalls Flöze mit bis zu zwei Metern Mächtigkeit. Beim Hausbau sind bereits Verstärkungen aus Stahl in das Fundament gelegt worden, um Bergschäden vorzubeugen. Sie werden wohl nie gebraucht. Die Pläne für den Abbau der Lagerstätten unter Olfen sind Anfang der 2000er-Jahre aufgegeben worden.

  • 1985 Ausbildung zum Bergmechaniker (Bergwerk Ewald Fortsetzung)
  • 1989 Bergwerk Haard in der Gewinnung (Abbau)
  • 1992 Zusammenlegung mit Berwerk Blumenthal (Recklinghausen)
  • 1997 Demonstration gegen die Schließung der Zechen im Ruhrgebiet
  • 2001 Zusammenlegung mit Auguste Victoria (Marl/Haltern)
  • 2015 Letzte Köhlenförderung auf Zeche Auguste Victoria
  • 2016 Letzte Schicht

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