Robin Maikötter spielt sich in die Stamm-Elf des SuS Olfen

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Robin Maikötter hat die wackelige Position des Linksverteidigers beim SuS Olfen deutlich stabilisiert. Der 20-Jährige ist aus der ersten Mannschaft kaum noch wegzudenken.

Olfen

, 23.09.2019, 15:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Außenverteidiger sind beim Fußball-Bezirksligisten SuS Olfen rar. In der Vorbereitung hatte Michael Krajczy, Olfens Trainer, sogar mal Offensivakteur Lars Meier als Linksverteidiger getestet. Nun scheint für genau diese Problemposition ein Kandidat gefunden zu sein.

Robin Maikötter bewältigte seine Aufgaben beim 1:0-Auswärtssieg in Lippramsdorf zum wiederholten Mal mit Routine. Dabei ist er erst 20 Jahre alt. Schon in der Pause sagte Sportchef Norbert Sander: „Was der auch offensiv leistet!“ Auf Olfens linker Seite brannte so gut wie nichts an. Und immer wieder schaltete sich Maikötter auch in die Offensive mit ein. „Ich muss mich erstmal dran gewöhnen, den Fuß umzulegen. Aber es wird von Spiel zu Spiel besser“, sagte Maikötter.

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Lob gab es von seinem Trainer: „Du musst überlegen: Er ist ein Linksverteidiger, der als Rechtsfuß da spielt. Er macht das richtig gut. Der Junge hat Selbstbewusstsein“, sagte Michael Krajczy am Sonntag.

Maikötter hatte eigentlich die Saison als Rechtsverteidiger begonnen, kann aber auch im Mittelfeld spielen. „Ich spiele da, wo der Trainer mich einsetzt“, sagte Maikötter - zuletzt war das hinten links. 582 Minuten stand er in dieser Saison bisher auf dem Platz. Nur vier Olfener haben mehr Einsatzzeiten an den ersten sieben Spieltagen gesammelt. Kurz: Maikötter ist Stammkraft unter Krajczy.

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In Erkenschwick und Herne hatte der gebürtige Olfener bereits gespielt, kam dann in der A-Jugend aber zu seinem Heimatverein zurück. Der angehende Industriekaufmann ist mit dem Sieg zufrieden: „Der Trainer hat die Vorgabe gemacht, dass wir kämpfen und alles geben. Das haben wir gemacht. Und ich bin einfach nur froh, dass es so geklappt hat, weil es am Ende noch einmal knapp wurde“, sagte Maikötter.

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