„Rubrik Ungerecht“: Vinnum-Trainer Michael Nachtigall nimmt Stellung zu seiner Strafe

Fußball-Kreisliga

125 Euro muss der neue Trainer von Westfalia Vinnum für sein unsportliches Verhalten zahlen und das macht er auch. Ein Eingeständnis ist dies aber nicht, stellt Michael Nachtigall klar.

von Nico Ebmeier

Vinnum

, 10.09.2019, 12:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Rubrik Ungerecht“: Vinnum-Trainer Michael Nachtigall nimmt Stellung zu seiner Strafe

Michael Nachtigall wird seine Strafe bezahlen. © Patrick Fleckmann

„Ich habe momentan einfach wichtigere Probleme. Wir sollten anfangen zu punkten und uns nicht auf sowas einlassen“, erklärt Michael Nachtigall von Westfalia Vinnum. Am Vortag wurde er mit einer Strafe von 125 Euro belangt. Zusätzlich muss sein Verein noch die Verfahrensgebühr von 15 Euro bezahlen.

Was war passiert?

Am 3. August spielte Nachtigalls Mannschaft in einem Testspiel bei der Zweitvertretung des FC Nordkirchen. Nach einer Roten Karte für Vinnum gab es einen Konflikt zwischen dem Trainer und Schiedsrichter Christian Klaverkamp.

Dieser schrieb nach der Partie Folgendes in den Spielbericht: „Der Trainer von Westfalia Vinnum bat mehrmals die Karten nicht einzutragen. Er wurde verbal lauter und sagte, es wäre immer das Gleiche mit den Schiedsrichtern.“

Michael Nachtigall zeigte sich davon sehr überrascht: „Es hat mich durchaus gewundert, dass sechs Wochen nach einem Freundschaftsspiel plötzlich so eine Meldung kam. Ich hätte zumindest erwartet, dass man sich einmal meine Meinung anhört.“

Michael Nachtigall begründet sein Verhalten

An die Situation erinnert sich der Vinnum-Trainer so: „Es gab ein paar Minuten vorher eine identische Situation, in der ein Nordkirchener ebenfalls ein taktisches Foul beging und seine Karte bekommen hat. Und plötzlich flog mein Spieler für das gleiche Foul mit Rot vom Platz. Das verstand ich nicht.“ Auch, dass der Schiedsrichter eintrug, dass Michael Nachtigall bat, Karten nicht einzutragen, wundert den neuen Westfalia-Trainer: „Wenn überhaupt hätte es ja eine Gelb-Rote Karte sein müssen. Das habe ich dem Schiedsrichter gesagt, der sich daraufhin auch einsichtig zeigte. Dennoch hat er im Spielbericht eine glatt Rote Karte eingetragen und das fand ich natürlich falsch.“

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Dennoch wird Natigall die Strafe bezahlen, denn er habe keine Lust, sich noch 100 Mal rechtfertigen zu müssen. Es ginge für ihn und seine Westfalia jetzt um Punkte und um nichts Anderes.

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