So tickt Arnd Forsmann von Westfalia Vinnum

rnFußball-Kreisliga

Mittelfeldspieler Arnd Forsmann ist bei Vinnum einer der wenigen Lichtblicke in einer sonst bisher verkorksten Saison. Mit uns sprach er über seine neue Rolle und den neuen Trainer.

von Nico Ebmeier

Vinnum

, 10.09.2019, 05:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nur zwei Punkte konnten die Fußballer von Westfalia Vinnum bisher in der Fußball-Kreisliga A2 Recklinghausen sammeln. Einzig der FC Leusberg startete noch schwächer in die ersten fünf Partien. Eine positive Geschichte schreibt jedoch Arnd Forsmann. Trainer Michael Nachtigall lobt seinen Schützling immer wieder. „Wenn wir umsetzen, was ich vorgebe, spielen wir guten Fußball“, sagt Nachtigall. Und Forsmann gehe dabei vorneweg - „egal, auf welcher Position ich ihn einsetze“, sagt Nachtigall. Mit RN-Mitarbeiter Nico Ebmeier sprach der 22-Jährige über die aktuellen Herausforderungen bei der Westfalia.

Arnd Forsmann, wie ernüchternd ist es, nach einer so starken Vorsaison nur zwei Punkte auf dem Konto zu haben?

Überhaupt nicht. Wir sind von Beginn an mit einer sehr gedämpften Erwartungshaltung in die neue Saison gegangen. Wir wussten, dass wir einen Umbruch vollziehen und ich bin sicher, dass dies der richtige Weg ist.

Und das, obwohl die Vorbereitungsergebnisse so gut waren?

Natürlich haben wir eine solide Vorbereitung gespielt, mit der wir alle sehr zufrieden waren. Dennoch sind wir nun ein sehr junges Team, das sich erstmal hier an das Klima in der A-Liga gewöhnen muss. Dazu hatten wir gerade beim Unentschieden am vergangenen Sonntag gegen Röllinghausen auch noch etwas Pech.

Warum haben Sie die meiste Zeit in Vinnum gespielt?

Ich habe hier auch in der Jugend angefangen Fußball zu spielen und bin dann in der C-Jugend zu Union Lüdinghausen gewechselt. Dort habe ich auch bis zur A-Jugend gespielt und bin dann 2015 mit Frank Bidar wieder zurück hierher gewechselt.

Sie spielen zum ersten Mal mit Ihrem Bruder Frederik zusammen. Wie ist das für Sie?

Es macht unglaublich Spaß. Generell haben sich alle jungen Spieler super eingefügt und machen einen sehr positiven Eindruck. Ich glaube, dass wir in den nächsten Jahren eine echt starke Truppe stellen können.

Nach vier Jahren unter Frank Bidar haben Sie mit Michael Nachtigall nun einen neuen Trainer. Wie unterscheiden sich beide?

Das ist sehr schwer zu sagen. Auf jeden Fall können beide super motivieren. Bei Michael Nachtigall ist der Fußball ein wenig mehr im Vordergrund. Wir sind spielerisch besser geworden. Ich bin mir sicher, dass er die richtige Wahl war.

Michael Nachtigall hat Sie vom Rechtsverteidiger zum Mittelfeldmann gemacht. Wie kam es dazu?

Das hatte rein taktische Gründe. Wir mussten im Sommer in diesem Bereich einige Ausfälle verkraften, sodass es der Trainer dort einfach mal mit mir versucht hat.

Das bedeutet, dass Sie die alte Position lieber mochten?

Nein, ganz bestimmt nicht. Es macht mir im Mittelfeld genauso viel Spaß wie in der Abwehrkette. Ich möchte auf dem Platz stehen, da ist mir der Rest fast egal. Ich würde mich immer in den Dienst der Mannschaft stellen.

Als welchen Spielertypen würden Sie sich beschreiben?

Ich bin wohl ziemlich stark im Zweikampf und relativ flink auf den Beinen.

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