SuS Olfen jubelt über späten 4:3-Sieg in Hoxfeld

rnFußball: Bezirksliga

Fabian Konietzni schießt den SuS in einer turbulenten Partie mit einem Treffer in der Nachspielzeit zum schon dritten Auswärtssieg.

Olfen

, 06.10.2019, 19:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Was für ein Finale! Fabian Konietzni hat dem SuS Olfen einen 4:3-Auswärtssieg beschert. Es lief bereits die Nachspielzeit, als Konietzni den Siegtreffer für Olfen erzielte.

Bezirksliga 11

RC Borken-Hoxfeld - SuS Olfen

3:4 (2:2)

Es war ein Fußballspiel in der Bezirksliga, in dem es auf dem schwer bespielbaren Rasenplatz des RC Borken-Hoxfeld wirklich rauf und runter ging. „Wir haben nie aufgehört und immer weitergemacht“, sagte Olfens Trainer Michael Krajczy, „und wir hatten auch das Glück zum Schluss. Beide hätten noch gewinnen können.“ Zehn Minuten vor Konietznis Siegtor hätte der SuS Olfen den Platz noch ohne einen einzigen Punkt als Verlierer verlassen. Seit der 68. Spielminute lag der SuS mit 2:3 hinten.

Und es dauerte bis zur 84. Minute, als ein Steilpass Felix Schröder erreichte und er vorbei an Hoxfelds Keeper Eric Grave einschoss. Schröder hatte auch zu Spielbeginn die erste Olfener Großchance. Frei durch schoss er nach gut zehn Minuten da noch drüber. Darius Brüggemann köpfte Olfen nach 17 Minuten aber zur 1:0-Führung nach einer Ecke. Lange hatte diese aber nicht Bestand. Hoxfeld glich drei Minuten später aus, ging weitere zwei Minuten später sogar in Führung. Die Angriffe hatte der Tabellen-15. über die Außen eingeleitet.

Meier krönt Startelf-Comeback mit Tor

Lars Meier, der erstmals seit seiner Verletzung in der Startelf stand und sich mit Niklas Mählmann auf der Zehn abwechselte, traf aus etwas mehr als 16 Metern zum 2:2-Pausenstand. „Wir hatten gute Möglichkeiten“, sagte Krajczy und bezog das auch auf Halbzeit zwei, die ohne Rechtsverteidiger Jens Wennemann weiterging. Dafür wechselte Krajczy Dustin Brüggemann als linken Verteidiger ein und stellte Robin Maikötter auf die rechte Seite.

Nach dem abermaligen Rückstand drückte der Tabellenachte auf den Ausgleich – auch mit Fabian Konietzni, der mittlerweile eingewechselt war und bekanntlich eine besondere Rolle in der Schlussphase spielte.

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