SuS Olfen kann sich eigentlich nur blamieren

Volleyball-Landesliga

Die Volleyballerinnen des SuS Olfen müssen am Samstag den schon abgestiegenen TVK Wattenscheid schlagen, um sich für das Entscheidungsspiel gegen Datteln in Stellung zu bringen.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 21.03.2019 / Lesedauer: 3 min
SuS Olfen kann sich eigentlich nur blamieren

Jana Köhler (v.l.) und Lisa Czempik wollen auch den TVK Wattenscheid schlagen. © Jürgen Weitzel

„Wir denken alle schon so ein bisschen an Datteln. Das könnte zum Problem werden.“ So beschreibt SuS-Trainer Dietmar Köhler die momentane Situation im Lager seiner Landesliga-Volleyballerinnen vor dem vorletzten Saisonspiel am Samstag um 16.15 Uhr gegen den TVK Wattenscheid (Rudolph-Nagell-Straße, Lünen).

Landesliga 6

TVK Wattenscheid - SuS Olfen

Die Ausgangslage ist klar: Während Ligaprimus Bönen sich am Sonntag mit einem Punkt in Herten endgültig die Meisterschaft holen kann, bleibt der Kampf um den zweiten Platz und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegsrelegation spannend. Einen Punkt liegt der SuS Olfen hinter den Volleyballerinnen des TV Datteln. Deswegen lautet die Devise von Olfen-Coach Dietmar Köhler: „Bloß keinen Punkt abgeben und dann voller Selbstvertrauen ins letzte Spiel gehen.“ Dass drei Punkte gegen Wattenscheid eigentlich Pflicht sind, weiß der SuS natürlich. „Wir können uns nur blamieren. Sie sind nicht umsonst Letzter und klar abgestiegen. Theoretisch müssten wir locker mit 3:0 gewinnen“, sagt Köhler.

Dass der Ligaletzte allerdings durchaus gefährlich sein kann, merkte zuletzt Olfen-Konkurrent Datteln am eigenen Leib. Zwar gewann der aktuelle Zweite mit 3:0, musste aber im ersten und dritten Satz beim 25:22 und beim 25:23 ordentlich kämpfen. „So eine Mannschaft ist sehr gefährlich. Sie können experimentieren und einfach drauf los spielen. Sie haben keinen Druck“, weiß auch Köhler.

Die Halle liegt dem SuS Olfen

Direkt vor den Olfenern spielt übrigens Datteln in der Lüner Halle gegen den heimischen LSV, wo Köhler selbst pfeifen muss. „Natürlich ist es ganz nett, Datteln dann vor dem Showdown noch einmal zu sehen. Ich gehe aber davon aus, dass sie in zwei Wochen komplett anders aufspielen werden“, so der Olfener. Generell liegt die Lüner Halle dem SuS. „Sie ist sehr groß und das kommt uns entgegen. Dort spielen wir gerne“, sagt Köhler. Das Hinspiel gegen Wattenscheid gewann Olfen zwar souverän mit 3:0, doch der Ausfall von Kerstin Zieren trübt die Stimmung ein wenig. „Ich weiß noch nicht so ganz, wer sie da in der Mitte ersetzen soll, aber irgendwie funktioniert das schon“, sagt der Trainer.

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