SuS Olfen steht gegen den VC Bottrop unter großem Druck

Volleyball-Landesliga

Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen den TuS Bönen geht es für Olfen darum, die Aufstiegschance nicht zu verspielen. Dafür fehlen drei Siege in den letzten drei Partien.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 07.03.2019, 13:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
SuS Olfen steht gegen den VC Bottrop unter großem Druck

Jana Köhler (v.l.), Johanna Jäger und Maria Lütkenhaus kämpfen um den Aufstieg in die Verbandsliga. © Jürgen Weitzel

„Das war natürlich extrem ärgerlich“, erklärte Olfen-Trainer Dietmar Köhler nach der Niederlage in eigener Halle gegen den Spitzenreiter der Volleyball-Landesliga aus Bönen. Nun steht der SuS im Spiel gegen den Tabellenletzten VC Bottrop am Sonntag schon mit dem Rücken zur Wand (16.15 Uhr, Südring, Datteln).

Landesliga 6

VC Bottrop - SuS Olfen
Eigentlich war alles angerichtet: Der Spitzenreiter ist zu Gast in der eigenen Halle, die Zuschauer kamen zahlreich und zusätzlich war es sogar noch das Karneval-Wochenende. Am Ende stand aber trotzdem eine ernüchternde 2:3-Niederlage auf der Anzeigetafel in der Hoddenstraße. „Nun geht es natürlich darum, die Saison nicht zu verspielen“, so Olfen-Coach Dietmar Köhler. Durch den 3:2-Sieg des Konkurrenten aus Datteln gegen Herne ist der TV nämlich an den Olfenern in der Tabelle vorbeigezogen. „Am letzten Spieltag wird es dann in Datteln den Showdown geben. Unser Ziel muss es sein, dann noch alle Aufstiegschancen in der eigenen Hand zu haben“, sagte Köhler.

Es geht in den Liga-Endspurt

Zunächst stehen aber erstmal die Spiele gegen die schon abgestiegenen Mannschaften aus Bottrop und Wattenscheid auf dem Spielplan. Und schon im Hinspiel hat die Köhler-Sechs gemerkt, dass die Frauen aus Bottrop alles andere als Laufkundschaft sind. Nach einem verrückten ersten Satz, der mit 31:29 an Bottrop ging, verlor der SuS mit 1:3 und gab damit zum ersten Mal die Tabellenführung ab. „Sie haben absolut nicht gespielt wie ein Absteiger“, erinnert sich Köhler. „Klar, haben wir nicht unser bestes Volleyball gespielt, aber das Hinspiel muss eine Warnung für uns sein“, sagt Köhler.

Personell sieht es für Dietmar Köhler weniger gut aus. Karla Zuske und Kerstin Zieren müssen am Sonntag passen. Dennoch schaut Köhler hoffnungsvoll auf den Ligaendspurt: „Nach dem Spiel gegen Bönen waren die Köpfe der Mädels natürlich unten, aber dann haben sie ein wenig Karneval gefeiert und jetzt glauben wir wieder an den Aufstieg.“

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