Dietmar Köhler: „Wir wollen unbedingt aufsteigen“

Volleyball-Relegation

In der Relegation treffen Olfens Landesliga-Volleyballerinnen auf den TV Jahn Dortmund und den TSC Gievenbeck. Nur einer darf kommende Saison in der Verbandsliga spielen.

Olfen

, 08.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Dietmar Köhler: „Wir wollen unbedingt aufsteigen“

Laura van Dunderen schlägt den Ball in die gegnerische Hälfte. © Jürgen Weitzel

Der SuS Olfen ist für die Volleyball-Relegation zur Verbandsliga qualifiziert. Im 13. Jahr als Trainer der Olfenerinnen könnte Dietmar Köhler seinen vierten Aufstieg feiern.

Wie läuft die Relegation ab?

Drei Mannschaften sind in einer Gruppe: zwei Landesliga-Vizemeister und der Drittletzte einer Verbandsliga. Das Trio spielt im Dreiervergleich jeder gegen jeden. Nur der Sieger erhält einen Startplatz für die Verbandsliga.

? Wer sind die Gegner des SuS Olfen?

Aus der Landesliga 5 hat es der TV Jahn Dortmund in die Relegation geschafft. Die Dortmunderinnen belegten hinter dem VV Schwerte II mit 32 Punkten Rang zwei. Mit sechs Niederlagen kassierte der TV Jahn zwei mehr als Olfen. Der zweite Gegner ist der Münsteraner TSC Gievenbeck, der sich über die Relegation den Klassenerhalt in der Verbandsliga sichern möchte.

? Wann sind die Spieltermine?

Gespielt wird vom 10. bis zum 12. Mai - Freitag, Samstag und Sonntag. Olfen hat zum Auftakt Heimrecht gegen Dortmund. Los geht es wahrscheinlich in der großen Olfener Halle um 19.30 Uhr. Samstag muss Olfen dann zum Verbandsliga-Abstiegskandidat. Gewinnt Olfen beide Spiele, erübrigt sich das Spiel zwischen Dortmund und Gievenbeck eigentlich.

? Wann hat Olfen zum letzten Mal in der Verbandsliga gespielt?

2003 zog der SuS die damalige Zweitligamannschaft zurück und fing tief wieder an. Seitdem hatte Olfen keine Volleyballmannschaft mehr, die höherklassiger spielte als die derzeitige Landesliga-Mannschaft.

? Wie sieht Olfens Relegations-Bilanz aus?

Bisher positiv. Drei Mal spielte der SuS in der Köhler-Ära bislang eine Relegation. Zweimal packte es Olfen, zuletzt vor zwei Jahren, als der SuS die Bezirksliga hinter sich ließ. In Sachen Erfahrung mangelt es dem Trainer übrigens nicht. „In Nordrhein-Westfalen bin ich, glaube ich, derjenige mit den meisten Relegationsspielen“, scherzte Köhler, der auch als Aktiver viele Spiele mit Nervenkitzel bestritten hatte.

? Wie schätzt Köhler die Chancen ein?

Mit den Zuschauern im Rücken hofft er zum Auftakt auf einen Erfolg. „Dann werden wir eine Chance haben“, so Köhler, der versicherte: „Wir wollen unbedingt aufsteigen.“ Gerade bei Gievenbeck sieht Köhler aber viel Potenzial im Verein.
? Was sagt Vereinschef Bernhard Bußmann?

Bußmann lobte Köhler am Montag: „Es freut mich unglaublich für Dietmar Köhler, weil seine Arbeit belohnt wird. Es ist toll, was er daraus gemacht hat. Und eine hochrangige Mannschaft im Verein zu haben, ist Werbung für den Sport und den Verein.“

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