SuS Olfen vor Saisonauftakt - Trainer Dietmar Köhler: „Wir sind eine Wundertüte“

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Am Sonntag starten die Volleyballerinnen in die neue Saison. Vor dem Auftakt haben wir mit SuS-Trainer Dietmar Köhler gesprochen. Er weiß noch nicht, was er von seinem Team erwarten soll.

von Carl Brose

Olfen

, 19.09.2019, 15:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der vergangenen Saison sind die Volleyballerinnen des SuS Olfen knapp an der großen Überraschung vorbei geschrammt, als sie in der Relegation den Aufstieg in die Verbandsliga verpasst haben. Am Sonntag (Anpfiff 14 Uhr) starten sie nun in der heimischen Hoddenhalle gegen den TV Hörde III in die neue Landesliga-Saison. Wir haben vor dem Saisonauftakt mit dem Olfener Trainer Dietmar Köhler über den verpassten Aufstieg, die neuen Saisonziele und den kommenden Gegner gesprochen.

Herr Köhler, mit dem knapp verpassten Aufstieg hat die Mannschaft in der vergangenen Saison die Erwartungen weit übertroffen. Wie blicken Sie jetzt mit etwas Abstand auf die Relegationsspiele zurück?
Rückblickend sind die Spiele wirklich gut gelaufen, wir können mit uns zufrieden sein. Es war etwas schade, dass Gievenbeck uns im entscheidenden Spiel dann doch so deutlich überlegen war, da hatten wir uns mehr erhofft. Aber das erste Spiel gegen den TV Jahn Dortmund war top, da haben wir die Zuschauer für uns gewonnen und es war eine richtig gute Stimmung.

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Am Sonntag steht der Auftakt in die neue Saison an. In welcher Verfassung ist die Mannschaft vor dem Start?
Das ist momentan noch schwer zu sagen. Wir schaffen es leider aktuell nicht wirklich, regelmäßig zu trainieren, dafür haben wir zu viele berufsbedingte Ausfälle. Gegen Datteln konnten wir aber bereits zwei Testspiele deutlich gewinnen und auch im Kreispokal sind wir weitergekommen. Aber das sollte man nicht überbewerten, noch weiß ich nicht, wo wir stehen. Die Mädchen haben mir versprochen, dass sie für Sonntag fit sind. Ich bin mir da aber nicht ganz sicher. Noch sind wir eine Wundertüte für mich.

In der vergangenen Saison wurde die Mannschaft überraschend Vizemeister. Mit welchem Ziel gehen Sie in die neue Saison?
Wir können unsere Ziele erst nach den ersten Spielen definieren. Es wird aber nicht so sein wie in der letzten Saison, dafür trainieren wir einfach zu wenig. Die Vizemeisterschaft war für uns etwas Einmaliges, da hat einfach alles gepasst. Wenn wir öfter trainieren würden, wäre ein Platz unter den ersten vier aber für uns realistisch.

Welche Veränderungen gab es vor dem Saisonstart in der Mannschaft?
Wir hatten keinen einzigen Abgang, das zeigt auf jeden Fall, dass die Stimmung in der Mannschaft richtig gut ist. Außerdem haben wir mit Helga Schlieker-Steens eine weitere Spielerin wieder dazu gewonnen. Sie kann über außen oder als Libero spielen und hilft uns direkt weiter. Wegen ihrer Ausbildung hat sie zuletzt zwei Jahre nicht gespielt, aber jetzt steht sie uns wieder zur Verfügung.

Im ersten Spiel darf die Mannschaft direkt zu Hause ran. Hilft das beim Auftakt in die Saison?
Ich hoffe auch auf die Unterstützung der Zuschauer, damit wir am besten direkt punkten können. Wir haben nicht viele Heimspiele in der Saison und wollen das dann natürlich auch nutzen. Aber ich bin mir sicher, dass Hörde ein guter Gegner ist. Wir kennen die Mannschaften aus dem Dortmunder Raum zwar kaum, aber die erste Mannschaft von Hörde spielt in der 3. Liga und die Zweite in der Oberliga. Das wird ein schwieriger Auftakt.

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